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SEPA

Single Euro Payments Area (Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum)

SEPA-Verfahren
SEPA bei der Stadtverwaltung

Die Stadtverwaltung Dietzenbach stellte im 4. Quartal 2013 auf das SEPA-Lastschriftverfahren um.

Auf dieser Seite haben wir für Sie die Antworten auf die häufigsten Fragen zusammengestellt.

Was ist SEPA?

Das Kürzel SEPA steht für Single Euro Payments Area (Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum). Mit SEPA soll der Zahlungsverkehr im europäischen Wirtschaftsraum harmonisiert und mit einheitlichen Zahlungsverkehrsprodukten – wie Überweisungen und Lastschriften – abgewickelt werden. Das bedeutet, dass inländische Zahlungen ebenso wie grenzüberschreitende Zahlungen innerhalb der Europäischen Union künftig nach denselben "Spielregeln" abgewickelt werden.

Im Interesse der Allgemeinheit ist die Kreisstadt Dietzenbach bemüht, den Verwaltungsaufwand so gering wie möglich zu halten. Daher erfolgt spätestens ab dem 01.02.2014 die Umstellung auf das SEPA-Lastschriftverfahren. Wir werden Sie zeitnah informieren, sobald die Umstellung innerhalb der Stadtverwaltung vorgenommen wurde.

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Welche Vorteile bietet SEPA?

Die SEPA-Verordnung beendet das kostenintensive Nebeneinander von inländischen Zahlungsverkehrsprodukten und den SEPA-Produkten zum 1. Februar 2014 und trägt dazu bei, dass Zahlungen in der Europäischen Union künftig schneller und kostengünstiger durchgeführt werden können.

SEPA macht es für Verbraucher einfacher und günstiger, z.B. die Kosten für das Ferienhaus in Frankreich, das Mietauto in Spanien oder für die Internetbestellung in Italien per Überweisung oder per Lastschrift zu begleichen, wobei diese Verfahren zugleich auch für alle Zahlungen in Deutschland genutzt werden können.

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Welche Veränderungen bringt SEPA mit sich?

Die wichtigste Neuerung für Bankkunden ist eine Kennziffer, die künftig alle nationalen Kontoangaben (BLZ und Kontonummer) ersetzt: die IBAN (International Bank Account Number). Die SEPA-Verordnung sieht vor, dass Überweisungen und Lastschriften ab dem 1. Februar 2014 bestimmten rechtlichen und technischen Anforderungen genügen müssen. Ab diesem Zeitpunkt sind entsprechende bargeldlose Zahlungen nur noch im Wege der SEPA-Überweisungsverfahren und SEPA-Lastschriftverfahren unter Verwendung der internationalen Kontokennung IBAN möglich.

Allerdings können Zahlungsdienstleister die Umstellung für eine Übergangszeit erleichtern, indem sie von Verbrauchern bis Februar 2016 Kontonummer und Bankleitzahl akzeptieren und diese kostenlos in die IBAN umwandeln. Auf den BIC (Business Identifier Code) kann ab Februar 2014 bei inländischen Überweisungen und Lastschriften und ab Februar 2016 bei grenzüberschreitenden Zahlungen verzichtet werden.

Information zum SEPA-Verfahren
Einheitlicher Euro-Zahlungsraum

 

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Wo finde ich IBAN und BIC?

Sie finden Ihre IBAN und den BIC Ihres Zahlungsdienstleisters – übrigens bereits seit 2003 – auf Ihrem Kontoauszug. Auch im Online-Banking, etwa unter „Meine Daten“, „Kontodetails“ - je nachdem wie dieser Bereich bei Ihrem Zahlungsdienstleister benannt wird -, können Sie IBAN und BIC finden. Zudem sind diese Angaben inzwischen auch auf den Bankkundenkarten der meisten Zahlungsdienstleister aufgedruckt.

Wenn Sie einen Geldbetrag per SEPA-Überweisung auf ein anderes Zahlungskonto / Girokonto tätigen möchten, also beispielsweise eine Rechnung begleichen wollen, entnehmen Sie die erforderlichen Angaben zur Kontoverbindung (IBAN und BIC) bitte den Geschäftspapieren Ihres Vertragspartners (Rechnung oder Briefkopf).

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Was ist ein SEPA-Lastschriftmandat?

Ein SEPA-Lastschriftmandat ist die rechtliche Legitimation für den Einzug von SEPA-Lastschriften. Ein Mandat umfasst sowohl die Zustimmung des Zahlers zum Einzug der Zahlung per SEPA-Lastschrift an den Zahlungsempfänger als auch den Auftrag an den eigenen Zahlungsdienstleister zur Einlösung der Zahlung. Die verbindlichen Mandatstexte für die SEPA-Mandate (SEPA-Lastschriftmandat und SEPA-Firmenlastschrift-Mandat) erhalten Sie bei Ihrem kontoführenden Zahlungsdienstleister.

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Was ändert sich für die Bürger?

Ab dem 01.12.2013 wird die Stadtverwaltung Dietzenbach nur noch SEPA-Lastschriftmandate zum Einzug von Steuern und Gebühren akzeptieren.

Alle bisherigen Einzugsermächtigungen werden darauf geprüft, ob die rechtlichen Voraussetzungen zur Teilnahme am SEPA-Lastschriftverfahren vorliegen und dann in SEPA-Mandate umgewandelt. Alle nicht rechtskonformen Ermächtigungen erlöschen und werden vom Bürger neu angefordert.

Alle Bürger, welche die Stadtverwaltung zum Einzug Ihrer Forderungen ermächtigt haben, werden ab 01.12.2013 vorab über den Einzug mit einer Vorabinformation (Pre-Notification) informiert.

Für Selbstzahler ändert sich nichts. Bitte beachten Sie die Hinweise Ihres kontoführenden Instituts.

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Was ist unter "Vorabinformation" zu verstehen?

Als Vorabinformation ("Pre-Notification") ist jede Mitteilung (z.B. Grundsteuerbescheid, Mietvertrag, usw.) des Lastschrifteinreichers an den Zahler geeignet, die eine Belastung mittels SEPA-Lastschrift ankündigt. Die Vorabinformation muss das Fälligkeitsdatum und den genauen Betrag enthalten und kann auch mehrere Lastschrifteinzüge ankündigen. Sie muss dem Zahler rechtzeitig vor Fälligkeit zugesandt worden sein, damit er sich auf die Kontobelastung einstellen und für entsprechende Deckung sorgen kann.

Bei der Kreisstadt Dietzenbach erfolgt die Vorabinformation über Steuerbescheide, Mietverträge, Gebührenbescheide, Rechnungen und Satzungen.

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Was ist eine Gläubiger -ID?

Das neue SEPA-Lastschriftverfahren sieht im SEPA-Lastschriftmandat ein verpflichtendes Merkmal zur kontounabhängigen und eindeutigen Kennzeichnung des Lastschriftgläubigers vor. Dies wird durch die Gläubiger-Identifikationsnummer gesichert. Für Deutschland übernimmt die Deutsche Bundesbank die Ausgabe der Gläubiger-Identifikationsnummer.

Die Gläubiger-ID der Kreisstadt Dietzenbach finden Sie ab sofort auf allen Schreiben, Bescheiden und Rechnungen..

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Weitere Informationen

Mehr zur Umstellung und was die Umstellung für Sie als Verbraucher bzw. Unternehmer bedeutet, finden Sie auf folgender Internetseite:

www.sepadeutschland.de

und bei Ihrer Hausbank sowie der Deutschen Bundesbank.

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