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Boys Day 2012

Zahlreiche Jungs nutzten den "Boys'Day 2012" für neue Erfahrungen

Boys'Day 2012
Es handelt sich hierbei um das Motiv einer Werbekampagne zum Boys'Day 2012 bei der Stadtverwaltung Dietzenbach. Das Foto stammt von Klaus-Uwe Gerhardt/pixelio.de
Coole Jungs gesucht

Die Dietzenbacher Stadtverwaltung beteiligte sich erstmals an dem bundesweiten Jungen-Zukunftstag, der auch unter dem Namen "Boys'Day" bekannt ist.

Dieser Tag sollen Jungen ab der 5. Klasse die Möglichkeit bieten, einen praxisnahen Einblick in Berufsfelder zu erhalten, in denen bislang überwiegend Frauen tätig sind. Dies betrifft beispielsweise viele Ausbildungsberufe aus dem sozialen, erzieherischen und pflegerischen Bereich. Obwohl in den entsprechenden Einrichtungen männliche Fachkräfte und Bezugspersonen in hohem Maße gesellschaftlich erwünscht sind, sind Männer hier immer noch deutlich unterrepräsentiert.

Diese Tatsache hat die Stadtmarketing-Agentur zum Anlass genommen, um bei den Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung nachzufragen, welche konkreten Möglichkeiten es hinsichtlich einer aktiven Beteiligung am "Boys'Day 2012" gibt.

"Es war absolut einfach, den Fachbereich Soziale Dienste zu einer entsprechenden Mitarbeit zu gewinnen", berichtet Ralf Spiegel von der Stadtmarketing-Agentur. Er ergänzt, dass sich nach seinem Aufruf umgehend drei Kindertagestätten gemeldet hatten, die jeweils zwei "Jungs" einen Einblick in ihre Erziehungsarbeit geben wollten. Die Nachfrage nach diesen Plätzen war so groß, so dass sie bereits nach wenigen Tagen vergeben waren und zahlreichen Jungen leider eine Absage erhalten mussten.

Die Stadtmarketing-Agentur freut sich über die unerwartet hohe Resonanz. "Die vielen Nachfragen zeigen uns, dass es einen entsprechenden Bedarf gibt. Wir werden daher prüfen, ob wir im kommenden Jahr die Zahl unserer Boys'Day-Aktivitäten auszubauen können", verspricht Ralf Spiegel.

Nach Aussage von Brigitte Mack - Leiterin einer der beteiligten Kitas - wurden die "Boys" möglichst umfassend an den Aufgaben eines Erziehers / einer Erzieherin beteiligt. Die Jungen sollte eine realistische Vorstellung erhalten, wie vielseitig und anspruchsvoll die Erziehungsarbeit im Vorschulbereich ist. Sie hofft, dass sich die positiven Erfahrungen in diesen "Kurzpraktikas" auf die spätere Berufswahl auswirken. "Ich würde mich sehr freuen, wenn wir wenigsten einen dieser Jungen in den nächsten Jahren als angehenden Erzieher wieder bei uns begrüßen könnten", so Brigitte Mack.

Um sich einen direkten Eindruck vom "Boys'Day 2012" bei der Stadtverwaltung Dietzenbach zu verschaffen, hat Ralf Spiegel die entsprechenden Einrichtungen besucht und sich dabei mit einigen Jungs über ihre Motive und Erlebnisse unterhalten. Was dabei so gesagt wurde, erfahren Sie in den nachfolgenden Kurzportraits.

Samed Demirel, 11 Jahre, Ernst-Reuter-Schule (Dietzenbach)

Samed Demirel beim Boys'Day 2012
Beim "Boys'Day 2012" nutzen zahlreiche Jungs das Angebot der Dietzenbacher Kitas, sich über den Erzieherberuf zu informieren.
Samed Demirel beim Boys'Day 2012

Als es darum ging, sich am "Boys'Day" zu beteiligen, war ihm sofort klar, dass seine Tätigkeit etwas mit sozialer Arbeit zu tun haben sollte. Um seine Vorstellungen zu konkretisieren, informierte er sich umfassend im Internet über die einzelnen Berufsfelder. Den letztendlichen Ausschlag, sich bei der Kita VI zu bewerben, gab ihm dann sein Vater.

Es hat ihm viel Spaß gemacht, mit den Kindern zu spielen und zu basteln. Besonders ist ihm aufgefallen, wie unbefangen die Kinder mit ihm umgegangen sind. Ohne größere Anlaufschwierigkeiten wurde er von ihnen in das Tagesgeschehen einbezogen.

Seine ursprünglichen Traumberufe - Astronaut und Polizist - hat er inzwischen wieder aufgegeben. "Die Arbeit mit Kindern macht eindeutig mehr Spaß.", so Samed Demirel.

Mirkan Dogan, 12 Jahre, Ernst-Reuter-Schule (Dietzenbach)

Mirkan Dogan beim Boys'Day 2012
Beim "Boys'Day 2012" nutzen zahlreiche Jungs das Angebot der Dietzenbacher Kitas, sich über den Erzieherberuf zu informieren.
Mirkan Dogan beim Boys'Day 2012

Er war als Kind selbst in der Kita VI und wollte nun einmal die andere Seite des Kindergartenalltags kennenlernen. Sehr schnell hat er dabei festgestellt, wie turbulent es aus Sicht der Erzieher/innen in der Gruppe manchmal zugehen kann. Als Kind hat er dies natürlich ganz anders erlebt.

Ihm hat vor allem gefallen, dass er den Kindern etwas beibringen konnte. Aber auch er habe von den Kindern einiges gelernt beziehungsweise wieder entdeckt. Eine wichtige Erkenntnis für ihn war, dass Kinder sehr viel kreativer als die meisten Jugendlichen und Erwachsenen sind.

"Ob ich weiterhin meinen Traumberuf - Feuerwehrmann - oder nun doch einen erzieherischen Beruf anstrebe, kann ich heute noch nicht sagen.", sagt Mirkan Dogan.

Ismail Zitoun, 11 Jahre, Ernst-Reuter-Schule (Dietzenbach)

Ismail Zitoun beim Boys'Day 2012
Beim "Boys'Day 2012" nutzen zahlreiche Jungs das Angebot der Dietzenbacher Kitas, sich über den Erzieherberuf zu informieren.
Ismail Zitoun beim Boys'Day 2012

Im Umgang mit sieben Geschwistern, wovon zwei jünger sind als er, kennt er sich bereits bestens aus. Nun wollte er auch einmal erleben, wie es in einer Gruppe mit rund 20 Kindern zugeht. Hierfür hat er sich die Kita II ausgesucht, in der unter anderem seine "kleine Schwester" betreut wird.

Durch seine vielfältigen Erfahrungen mit seinen jüngeren Geschwistern ist es ihm leicht gefallen, in Kontakt mit den Kindern zu kommen. Dennoch haben einige Kinder zunächst etwas schüchtern und zurückhaltend auf ihn reagiert. Dies hat sich aber schnell gelegt und bald war auf seinem Schoß kein Platz mehr frei.

"Anwalt will ich nicht mehr werden. Meinen zweiten Berufswunsch - Polizist - verfolge ich aber weiter, auch wenn meine Mutter hiervon gar nicht so begeistert ist.", berichtet Ismail Zitoun.

Nikolei Strubel, 11 Jahre, Schule auf der Aue (Münster)

Nikolei Strubel beim Boys'Day 2012
Beim "Boys'Day 2012" nutzen zahlreiche Jungs das Angebot der Dietzenbacher Kitas, sich über den Erzieherberuf zu informieren.
Nikolei Strubel beim Boys'Day 2012

Für ihn war die Wahl der Einrichtung, die er am "Boys'Day" besuchen wollte, schnell getroffen. Er entschied sich nämlich für die Kita I, in der seine Mutter schon seit mehreren Jahren als Erzieherin arbeitet. Daher waren ihm auch schon einige Abläufe vertraut.

Als er in die Gruppe kam, haben ihn die Kinder zunächst mit großen Augen angeschaut. Insbesondere haben sie sich darüber gewundert, dass er schon so groß sei. Die Verwunderung hat sich aber schnell gelegt und er wurde gleich für verschiedene Spiel- und Malaktivitäten in Beschlag genommen. Besonders hat ihm das Toben auf dem Außengelände gefallen, da er dies auch in seiner Freizeit gerne macht.

"Meinen ersten Berufswunsch, Polizist zu werden, habe ich wieder aufgegeben. Diese Arbeit ist mir zu gefährlich. Daher möchte ich nun lieber Mechaniker werden. Die Arbeit mit den Kindern hat mir aber auch viel Spaß gemacht.", weiß Nikolei Strubel zu berichten.

Mehr Informationen zum Boys'Day

Wenn Sie weitere Informationen zum Jungen-Zukunftstag haben möchten, nutzen Sie bitte die nachfolgenden Links:

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