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Pressemitteilungen





Vorsicht mit Jakobskreuzkraut

Jakobskreuzkraut
Das giftige Jakobskreuzkraut hat sich seit einigen Jahren stellenweise massenhaft vermehrt
Jakobskreuzkraut
Die Städtischen Betriebe Dietzenbach bekämpfen zurzeit entlang der K174 (Kreisquerverbindung) im Böschungsbereich zu den parallel verlaufenden Wegen mehrere Stauden des Jakobskreuzkrauts. Die Gartenabteilung schlegelt außerdem die Feldwegraine, um die Samenreife des Krauts zu verhindern.
 
Jakobskreuzkraut ist eine bis zu 90 cm hohe mehrjährige Pflanze, bildet im ersten Jahr löwenzahnähnliche Blätter aus und schiebt im zweiten Jahr einen kantigen, gerillten Stengel mit stark zergliederten grünen Blättern nach. Die in Dolden stehenden Blüten erscheinen in einem leuchtenden Gelb. Die obersten Blätter sind fiederteilig und haben beim Zerreiben einen unangenehmen Geruch. Die Verbreitung ist „pusteblumenartig“. Sowohl im frischen, wie auch im getrockneten Zustand in Form von Heu, kann sie tödlich für Tiere sein. Besondere Aufmerksamkeit wird daher insbesondere Haltern von Pferden, Rindern und Schafen nahe gelegt.
 
Die Mitarbeiter der Städtischen Betriebe haben bereits gesichtetes Jakobskreuzkraut entfernt und werden auch weiterhin die Augen offen halten. Sollten Bürger Rückfragen haben oder Jakobskreuzkraut gesichtet haben, können sie sich gerne an die Städtischen Betriebe, Tel.: 06074 812113, wenden.