Dietzenbach ist Fairtrade Town
Zertifizierung erfolgreich bestanden und Urkunde erhalten
Die Kreisstadt Dietzenbach gehört ab sofort offiziell zu den sogenannten Fairtrade Towns. Was sind Fairtrade Towns? Es sind Kommunen, die den fairen Handel vor Ort fördern. Sie sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Akteurinnen und Akteuren aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich gemeinsam lokal für den fairen Handel stark machen. Ziel dabei ist es, mehr nachhaltige Produkte in Dietzenbach anzubieten. Daher werden Verwaltung, Schulen, Geschäfte und Restaurants in den Prozess integriert.
Nach den Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung und des Magistrats im Herbst 2023 hatte die Kreisstadt Dietzenbach den Zertifizierungsprozess durchlaufen, bei dem eine Kommune nachweislich mehrere Kriterien zum fairen Handel erfüllen muss. Am 24. August 2025 wurde der Kreisstadt nun offiziell die Zertifizierungs-Urkunde von Fairtrade-Ehrenbotschafter Manfred Holz im Rahmen des von der Stabsstelle Klimaschutz organisierten „Family Day – Ab in die Zukunft“ überreicht. So darf Dietzenbach sich offiziell „Fairtrade Town“ nennen. Der Titel wird für zwei Jahre vergeben, zur Erneuerung müssen Kommunen wieder entsprechende Nachweise einreichen.
Fairen Handel kommunal fördern: „Fairtrade Towns“
Fairtrade Towns – das sind Kommunen, die den fairen Handel auf kommunaler Ebene fördern. Nach den Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung und des Magistrats im Herbst 2023 hat die Kreisstadt Dietzenbach den Zertifizierungsprozess durchlaufen, bei dem eine Kommune nachweislich fünf Kriterien zum fairen Handel erfüllen muss, unter ihnen: Ratsbeschluss, Gründung einer Steuerungsgruppe, Produkte aus fairem Handel, Einbindung der Zivilgesellschaft und Bekanntmachung über Medien- & Öffentlichkeitsarbeit. Im Rahmen des Prozesses wurden etwa Einzelhandels- und Gastronomiebetriebe der Kreisstadt angesprochen, die Produkte aus fairem Handel anbieten. Darunter sind zum aktuellen Stand etwa „Tischlein deck dich“ sowie die Niederlassungen von Aldi Süd, dm Drogerie, Edeka, Rewe und tegut, außerdem das Restaurant Ratsstube, das Bistro im Bunten, die Kantine ESSwerk im Kreishaus und „Die Suppe und das Grün“. Weiterhin wurden öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Vereine sowie Kirchen- und Glaubensgemeinschaften darin unterstützt, Informations- und Bildungsaktivitäten zum fairen Handel umzusetzen. Unter ihnen sind beispielsweise die Ernst-Reuter-Schule, der SC Steinberg und die Evangelische Christus-Gemeinde.
„Im regelmäßigen Austausch haben wir den gesamten Zertifizierungsprozess auf unserem Weg zur Fairtrade Town gut und effizient vorangetrieben und das Netzwerk vergrößert“, sagt Bürgermeister Dr. Dieter Lang als Sprecher der Steuerungsgruppe. René Bacher, Erster Stadtrat und Initiator des Antrags im Jahr 2015, ergänzt: „Wir laden auch weiterhin alle Dietzenbacherinnen und Dietzenbacher ein, ihren individuellen Beitrag dazu zu leisten, dass fairer Handel bei uns noch stärker verankert wird als heute schon.“
Weitere Informationen unter www.dietzenbach.de/fairtrade.