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Dietzenbacher Seniorenzentrum ist „Schattenspender“

Hitzeaktionstag am 5. Juni und dauerhaftes Angebot zum Hitzeschutz

Ein breites Partnerbündnis aus ärztlichen, medizinischen und sozialen Verbänden und Institutionen machte nach der Premiere im vergangenen Jahr auch nun wieder aufmerksam auf den bundesweiten „Hitzeaktionstag 2024“: Am Mittwoch, 5. Juni 2024, konnten Akteurinnen und Akteure in ihren Städten und Gemeinden speziell über das Thema Hitze informieren und Aktionen gestalten, und damit  an der Kampagne „Schattenspender“ des Umweltbundesamts teilnehmen.

In der Kreisstadt Dietzenbach macht unter anderem die städtische Seniorenarbeit gemeinsam mit dem Klimaschutz-Team der Stadtverwaltung auf Hitzeschutz und Hitzegefahren aufmerksam. Hierfür ist im Seniorenzentrum in der Siedlerstraße 66 pünktlich zum Aktionstag eine neue Info- und Ruheecke im Eingangsbereich entstanden: Dort stehen Sitzgelegenheiten und ein Tisch zur Verfügung, an dem sich Besucherinnen und Besucher künftig an heißen Tagen erholen und ausruhen können. Über ein Refill-Angebot wird frisches Wasser kostenfrei zum Trinken und Abfüllen angeboten – denn das ausreichende Trinken gehört zur Vorbeugung und einem guten Hitzeschutz dazu. Weiterhin stehen Zeitungen und Magazine zum Lesen bereit. Außerdem gibt es neben Infomaterial aus Apotheken, Arztpraxen und dem »Hitzeknigge« des Umweltbundesamts auch gerne persönliche Gespräche und Empfehlungen zum Hitzeverhalten.

„Natürlich freuen wir uns alle, dass der Sommer kommt und wir die Sonne genießen können, aber: Wir sollten nicht unterschätzen, wie gefährlich Hitze werden kann – für die Natur und uns Menschen“, sagen Kirsten Wolf, Sachgebietsleiterin der städtischen Seniorenarbeit, sowie Alexander Haus, Klimaanpassungsmanager, unisono. Der Klimawandel lasse die Temperaturen auch in der Region steigen. Das bedeute, dass beispielsweise die Anzahl der Hitzetage über 30 Grad und Hitzeperioden sowie tropische Nächte über 20 Grad auch in der Kreisstadt zugenommen haben und zunehmen werden. „Dies belastet vor allem die Gesundheit unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger, aber auch derer mit geschwächter Gesundheit“, so Alexander Haus. Mit vielen Maßnahmen im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes und der Nachhaltigkeitsstrategie wird daher kontinuierlich auch das Thema Hitzeschutz durch beispielsweise Verschattungsmöglichkeiten und Baumpflanzungen im Stadtgebiet mitgedacht.

„Schattenspender“-Kampagne des Umweltbundesamts

Die Kampagne „Schattenspender“ des Umweltbundesamts will Bürgerinnen und Bürgern aufzeigen, wie sie sich gegen Hitze schützen können – und welche Gruppen besonders auf ihre Gesundheit achten sollten, wenn die Temperaturen steigen. Denn: Angesichts des fortschreitenden Klimawandels sei auch weiterhin mit hohen Temperaturen, heißen Tagen, Hitzewellen und -extremen zu rechnen. Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius können dem menschlichen Organismus ernsthaft schaden. Besonders in dicht bebauten Innenstädten, wo sich heiße Luft staut, sollten die gesundheitlichen Gefahren nicht unterschätzt werden. Außerdem können Tage mit starker Hitze immer früher im Jahr auftreten – also dann, wenn sich der Körper noch nicht auf höhere Temperaturen eingestellt hat. Umso wichtiger sei es, sich der Gefahren bewusst zu sein und sich und andere vor extremer Hitze zu schützen, kurz: Schatten zu spenden. Diese und weitere Informationen unter www.hitzeaktionstag.de.