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Pressemitteilungen






Der Wingertsberg soll ein Naherholungsgebiet bleiben

Ordnungsamt reagiert auf eine Vielzahl von Beschwerden

Wingertsberg
Wingertsberg

Der Dietzenbacher Wingertsberg ist städtebaurechtlich ein Gebiet von idyllischen und ökologisch wertvollen Obstwiesen, Obstgärten und Weinanbauflächen.

Zumindest sollte dies so sein, doch die Entwicklung zwischen Offenthaler Straße K 173 (Friedhof) und der Feldstraße (Westend) zeigt, dass dies nicht mehr in Gänze zutrifft. Pflanzen, Bäume und Wiesenflächen werden stetig weniger. Sie werden entgegen den Vorschriften, die im Bebauungsplan 44 festgehalten sind, gerodet, verdichtet und versiegelt. Mehr hingegen werden die Beschwerden von Gartenbesitzern und Anwohnern. Es sind Beschwerden aufgrund von Müll, lautstarken Partys, vollgeparkten Flächen, vermehrtem Autoverkehr und illegalen Bauten und Zäunen, die dort entstehen.

Die Ordnungsbehörde der Kreisstadt Dietzenbach kennt diese Situation und geht den Beschwerden und Hinweisen nach. In mehreren Schritten wird versucht, die Missstände zu beheben und die Situation vor Ort zu regulieren. Gravierende, baurechtliche Verstöße meldet die Stadtpolizei an die zuständige Bauaufsicht. Für Umweltfragen wie auslaufender Diesel aus Stromaggregaten, Rodungen während der Brut- und Nistzeit ist die Untere Naturschutzbehörde zuständig.

Park- und Durchfahrtsscheine pflicht

Stadtpolizei
Stadtpolizei
Stadtpolizei

Verkehrsrechtlich kann die Stadt selbst eingreifen. Seit etwa einem ein Jahr weisen mehrsprachige Hinweisschilder und neu aufgestellte Verkehrsschilder darauf hin, was erlaubt ist und was nicht. Die Polizeipräsenz ist zudem verstärkt worden.

Doch eine wesentliche Verbesserung ist bislang nicht eingetreten. Die Beschwerden nehmen nicht ab, im Gegenteil. Müllhaufen werden größer, versiegelte Flächen dehnen sich aus, parkende Fahrzeuge werden mehr, Autofahrer nutzen vermehrt land- und forstwirtschaftliche Wege als Abkürzung, Musik wird lauter und Partys ufern dermaßen aus, dass es mehrfach Polizeieinsätze gab.

Seit Anfang September 2018 wird aufgrund dessen versucht, mit einer weiteren Maßnahme die Situation zu verbessern. Seitdem gibt es eine Pflicht für Park- und Durchfahrtsscheine für den Wingertsberg. Diese werden durch die Ordnungsbehörde ausgegeben. Sie regulieren das Verkehrs- und Parkaufkommen und legitimieren die Gartennutzer zum Befahren der Wege und dem Parken vor dem eigenen Grundstück. Pro Grundstück werden grundsätzlich zwei Park- und Durchfahrtsscheine herausgegeben, mit einer Gültigkeit von zwei Jahren. In einer ersten Handzettelverteilung wurde kommuniziert, dass eine Gebühr von 50 Euro fällig wird. Diese muss in der Einführungsphase nicht bezahlt werden, teilt Bürgermeister Jürgen Rogg mit, der auch die Argumente gegen diese Beschränkung verstehen kann. "Wir wollen keine Maut einführen, aber wenn man schon so ein Naherholungsgebiet vor der Haustür hat, sollte man es bewahren", argumentiert Markus Hockling, Leiter des Fachbereiches Sicherheit und Ordnung.

30 Euro Ordnungsgeld

Achtung
Achtung
Achtung!

Wer zukünftig ohne Park- und Durchfahrtsscheine erwischt wird, muss mit einem Ordnungsgeld in Höhe von 30 Euro rechnen. Die Stadtpolizei kündigt vermehrt Kontrollen an, auch an den Wochenenden.

Neben den verkehrsrechtlichen gibt es auch baurechtliche Eingriffsmöglichkeiten. So sind laut dem Kreis Offenbach als zuständiger Behörde für die Bauaufsicht in den letzten zehn Jahren über 200 baurechtliche Verfahren eingeleitet worden. Bei aktuellen Fällen können sich die Einwohner an die Bauaufsicht unter der Telefonnummer 06074 81 80 43 08 oder per E-Mail an bauaufsicht@kreis-offenbach.de wenden. 

Detaillierte Informationen zum Bebauungsplan finden Interessierte im Internet unter www.dietzenbach.de/gis. Dort ist ein Link zum Geoinformationssystem zu finden. In der dortigen Karte lassen sich verschiedene Ebenen einblenden, so auch die Bebauungspläne der Stadt Dietzenbach.


http://www.facebook.com/pages/Stadtportal-Dietzenbach/183323078473124?ref=hl
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