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Pressemitteilungen






An der SG-Kreuzung entstand ein Mahnmal für die Natur

Ein Baum regt zum Nachdenken an

Gestaltung SG Kreuzung 2018
Gestaltung SG Kreuzung im Herbst 2018
Gestaltung SG Kreuzung

„Mein Freund der Baum ist tot“. Das berühmte Lied der längst verstorbenen Sängerin Alexandra hat heute mehr Aktualität denn je. Setzt doch der Klimawandel der Natur verstärkt zu. Die seit Monaten anhaltende Trockenheit und die daraus entstehenden Schäden sind nicht mehr zu übersehen. Grund genug für Lutz Berger, auf dem kleinen Hügel an der SG-Kreuzung ein Mahnmal zu schaffen. Der Teamleiter der Abteilung Friedhof gilt als kreativer Kopf hinter der jährlich wechselnden Gestaltung des Beetes. Für die Wintersaison hat er nun mit einem abgestorbenen Baum im Mittelpunkt der Anpflanzung ein Zeichen gesetzt, das Fußgänger und Autofahrer zum Nachdenken anregen soll.

"Der Baum, den Ali Hamdamyar mit einer gelben Signalfarbe angemalt habe, wurde nicht etwa lebend gefällt, er ist vielmehr einer von denen, die es nicht geschafft haben und die an der Trockenheit kaputt gegangen sind“, erzählt der Gärtner. Die Vogelkirsche stammt aus dem Erweiterungsgelände des Friedhofs und sei ein besonders schön gewachsenes Exemplar. „Aber auf einem Gelände von insgesamt 90 000 Quadratmetern können wir unmöglich ständig wässern“, betont Berger. Gelte es doch, auch mit der Ressource Wasser sorgfältiger umzugehen. Schon länger bereite man sich in Fachkreisen darauf vor, dass Wasser zu einem Mangelprodukt werde. „Aber nicht nur wir Gärtner, alle müssen verantwortlicher mit diesem besonderen Gut umgehen“, mahnt Berger.

Rund um den Baum hat Lutz Berger gemeinsam mit seinem Team eine Bepflanzung mit roter und gelber Besenheide angelegt. „Das rundet die Ästhetik des Baumes ab.“ Die Vogelkirsche sei nicht nur ein Kunstwerk, sondern „irgendwie noch lebendig“. Für die Tage rund um Halloween haben sich die Gärtner des Teams, Stefanie Christoph, Oli Glocker und Stefan Werkmann etwas Besonderes einfallen lassen. Eine Dekoration mit Totenkopf, Kürbissen und Geisterschatten ergänzt aktuell das Ensemble. Entsprechend gruselig kommt auch die Beleuchtung daher. Derzeit werden Baum und Anlage mit wechselnden Farben angestrahlt. „Später wird eine weiße Beleuchtung auf den gelben Baum fallen“, kündigt Berger an. Der Halloween-Spaß sei der Gestaltungsgruppe ein wichtiges Anliegen gewesen. Grundsätzlich solle das gesamte Projekt zwar als Mahnung, aber nicht nur trist daherkommen. „Viele Kollegen haben zu der Aktion beigetragen und sie hat uns auch in unserem Anliegen zusammengebracht.“

Auch an die Zukunft haben die Gärtner bereits gedacht. Das Projekt soll nachhaltig wirken und im nächsten Sommer durch einen Wüstengarten abgelöst werden. „Fällt er ins Wasser, haben wir immer noch gewonnen“, spielt Berger dieses Mal eher scherzhaft auf den derzeitigen Wassermangel an. Ein Zeichen der Hoffnung hat das Team ebenfalls geschaffen: „Wir haben Blumenzwiebeln für die Anpflanzung im Frühjahr eingesetzt, man kann schon etwas tun, wenn man will“, meint Berger.


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