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„Dietzenbach bewegt sich“

Neue Projekte aus dem Integrationskonzept starten

Integrationskonzept
Arbeitsgruppe »Miteinander leben - Begegnung & Engagement«
Miteinander leben

Seit April 2012 hat die Kreisstadt Dietzenbach ein politisch legitimiertes Integrationskonzept. In Sitzungen und Arbeitsgruppen, in Veranstaltungen und Seminaren haben sich viele Menschen aus Dietzenbach eingebracht und diskutiert. Sie haben eine umfangreiche Bestandsaufnahme geleistet und unzählige neue Ideen entwickelt. Ein Integrationskonzept allein führt noch nicht zu einer Verbesserung des Zusammenlebens in der Stadt. Die Erarbeitung von Leitlinien, Zielen und Maßnahmenempfehlungen sind eine gute Grundlage für eine strukturierte Integrationspolitik und -arbeit, müssen jedoch noch mit Leben gefüllt, d.h. umgesetzt werden.

In der letzten Sitzung der Arbeitsgruppe 1 „Miteinander leben- Begegnung und Engagement“ im Dezember 2013 wurden drei neue Projekte zur Förderung beschlossen. Auch in dieser Förderrunde waren viele Einwohner Dietzenbachs aktiv und stellten ihre Projektideen vor.

"Quartierszeitung Spessartviertel"

Logo Wege zur Integration
Logo Wege zur Integration Logo C. Offenbach-Post

Eines davon ist das Projekt „Quartierszeitung Spessartviertel“. Dahinter steckt die Idee, einer kostenlosen Zeitung in welcher Artikel veröffentlicht werden, die von Dietzenbachern für Dietzenbacher geschrieben werden sollen. Damit soll jedem Interessierten – von jung bis alt, männlich oder weiblich, egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund – die Gelegenheit gegeben werden, seinen eigenen Beitrag zur Integration zu leisten.

Thematisch sind den Nachwuchsautoren keine Grenzen gesetzt: Ob man etwas über das religiöse und kulturelle Leben in Dietzenbach, die gelebte Integration oder womöglich auch etwas Gesellschaftskritisches schreiben möchte, der Dietzenbacher ist quasi sein eigener Chefredakteur und entscheidet mit, inwiefern die Zeitung als Treffpunkt verschiedener Kulturen und als ein Portal des Austauschs gestaltet werden kann. Der Initiator und Leiter des Projekts, Herr Zafer Cin, verspricht durch dieses Vorhaben viele Ziele erfüllen zu können: Es sollen Vorurteile abgebaut werden, indem kulturelle Informationen in Form von Zeitungsartikeln ausgetauscht werden und Menschen aus verschiedenen Ländern zusammenkommen und gemeinsam als Autoren fungieren. Außerdem soll die Kooperation mit Vereinen, Schulen und anderen öffentlichen Institutionen der Stadt im Vordergrund stehen. Besonders die Zusammenarbeit mit Schulen wird die Einbindung von Kindern und Jugendlichen gewährleisten. Auch Sonja Hoffmann, Integrationsbeauftragte der Kreisstadt Dietzenbach ist von diesem Projekt überzeugt: „ Grade im Spessartviertel wissen viele Menschen nicht wirklich viel über die Vielfalt der Integrationsangebote im unserer Stadt. Es gibt viele Angebote, die oft nicht bekannt sind. Hier müssen dringend Wege gefunden werden, Informationen besser zu verbreiten. Hier kann eine „Quartierszeitung“ eine gute Möglichkeit sein, Menschen zu erreichen und zu informieren.“

Was den Namen der Zeitung angeht, ist Herr Cin auch offen für kreative Ideen der Mitbürger. „Quartierszeitung Spessartviertel“ ist hier  lediglich „Arbeitstitel“. Demnächst soll eine Umfrage gestartet werden, in der Ideen für die Namensgebung der Zeitung gesammelt und am Ende abstimmt werden soll. Dies wird auf der Facebookseite des Projekts erfolgen, die über den folgenden Link erreichbar ist: www.facebook.com/quartierszeitung .

"Ehemalige machen Schule"

Ein weiteres Projekt, das ab April dieses Jahres an den Start gehen wird ist „Ehemalige machen Schule“. Madia Malik, ehemalige Schülerin der Heinrich-Mann Schule und START-Stipendiatin erklärt: „Ziel des Projektes ist es, Kindern und Jugendlichen aus sozial schwächeren Familien, primär mit Migrationshintergrund, den Zugang zu kostenfreier Nachhilfe zu ermöglichen. Das Projekt geht über die rein schulische Förderung hinaus: Jedem Schüler wird ein Pate zugeteilt, der diesen sowohl schulisch als auch außerschulisch unterstützt. Das Projekt ist ein Erfolg, wenn die Leistungen sich verbessern und ein Vertrauensverhältnis zwischen Paten und Schülern entsteht, das über das Projekt hinausgeht. Die Paten fungieren hierbei als Vorbild und Orientierungspersonen.“ Die Paten sind hierbei rein ehrenamtlich tätig. Die Mitglieder der AG 1 waren von dem Engagement der ehemaligen Schüler begeistert und unterstützen dieses Projekt mit der Übernahme von Sachkosten. 

Auch das Thema der in diesem Jahr zu erwartenden Flüchtlinge wurde in der Arbeitsgruppe diskutiert. Der Ausländerbeirat der Stadt Dietzenbach wird sich in diesem Themenkontext engagieren und hierfür aus dem Budget der AG 1 “Miteinander leben“ des Integrationskonzepts  Unterstützung für niedrigschwellige Projekte, Initiativen und Aktionen zur Verfügung gestellt bekommen.

Voraussichtlich im Mai wird es einen ganztägigen Aktionstag zum Thema der zahlreichen Integrationsaktivitäten in der Kreisstadt Dietzenbach geben. Der Termin wird in Kürze bekannt gegeben werden.

Für Rückfragen, Ideen und Anregungen zum Thema Integrationskonzept steht die Integrationsbeauftragte der Kreisstadt Dietzenbach, Sonja Hoffmann,  gerne zur Verfügung.

Frau Sonja Hoffmann
Stabsstelle Integration, Wohnungsangelegenheiten & Einbürgerungen
Leiterin
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63128 Dietzenbach
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Telefon:
06074 373-377

Fax:
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