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Pressemitteilungen






Situation der Stadtbäume ist bedenklich

Nachhaltige Schäden nach dem Sturm

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Parkplatz am Waldschwimmbad - Ein starker Sturm richtete am 18.08.2019 in der Kreisstadt Dietzenbach erhebliche Schäden an.
Parkplatz am Waldschwimmbad

Lange als selbstverständlich empfunden, inzwischen eine Problemlage, die in den Blick genommen werden muss: Die Bäume in der Stadt machen zunehmend schlapp. Grund ist die Klimaveränderung mit extremen Trockenperioden und Unwettern. Auch Dietzenbach war gerade in diesem Jahr davon gebeutelt. Die Folge: „Wir mussten bereits etwa 150 Bäume fällen, weitere 230 stehen noch an“, teilt Michael Würz, Technischer Betriebsleiter der Städtischen Betriebe mit. Alles aus Gründen der Verkehrssicherung. „Wir haben alle Stadtbäume begutachten lassen und können bei den aufgelisteten kein Risiko eingehen.“

Dass es so weit kommt und die lange gehegten Gewächse nun der Säge zum Opfer fallen, bedauert nicht nur Würz. Auch das gesamte Grünflächen-Team sieht die Entwicklung mit Missfallen. „Unser normaler Ausfall umfasst vielleicht 50 Bäume pro Jahr“, stellt Christine Kummerow von der Abteilung Umwelt und Forst fest. Die Situation nach dem heftigen Sturm im August habe nun aber nachhaltige Schäden hinterlassen. „Das können wir in kurzer Zeit nicht beheben, es wird Jahre dauern, die Bäume zu ersetzen und ausgeglichene Verhältnisse wiederherzustellen.“

Um keinen Baum zu viel zu verlieren, haben die Städtischen Betriebe sich wie bei der regulären jährlichen Überprüfung zusätzliche professionelle Unterstützung geholt. Laila Andermann vom gleichnamigen Umweltingenieurbüro blickt ebenfalls traurig auf die aktuelle Grünsituation in Dietzenbach. „Der Sturm hat im Grunde alle großen Bäume getroffen“, sagt sie. Sie seien gerade in voller Belaubung gewesen und hätten so dem Wind Widerstand geboten und damit eine große Angriffsfläche ermöglicht. „Die vorhergehende Trockenheit hat natürlich eine Rolle gespielt, aber es hat auch völlig gesunde Bäume getroffen, das Windereignis war so stark, dass es sie regelrecht umgehauen hat.“ Schwerpunktmäßig in der Altstadt und der Umgebung, bis hin zum Spessartviertel habe der Sturm unter den Bäumen gewütet. „Besonders schlimm war es für eine sehr alte Rotbuche auf dem Friedhof, sie wurde komplett entwurzelt und war nicht mehr zu retten.“ Lediglich im Norden von Steinberg sei die Situation nicht ganz so dramatisch gewesen.

Indes hätten auch die Hitzeperioden des vergangenen und des aktuellen Jahres dem Grün in der Stadt erheblich geschadet. „Wir bewässern ständig und können trotzdem nicht so viel gießen, wie es notwendig ist“, sagt Michael Würz. Für die Bäume bedeute die ständige Trockenheit reiner Stress. „Neben den Jungbäumen, denen wir sowieso viel Wasser geben, müssen wir inzwischen auch wieder die angießen, die eigentlich schon aus der Wasserphase raus sind“, so der Betriebsleiter. Umso dankbarer sei er mit seinem Team, dass der ein oder andere Bürger dem Baum vor seinem Haus regelmäßig Wasser zukommen lasse. „Das ist eine großartige Unterstützung und wir sind sehr dankbar für jeden, der weiterhin oder vielleicht auch zusätzlich die Gießkanne in die Hand nimmt.“

Grundsätzlich sei Dietzenbach im Vergleich zu anderen Kommunen im Straßenbereich gut mit jungen, mittelalten und manchmal auch schönen alten Bäumen ausgestattet, betont Umweltingenieurin Andermann. Die zukünftige Entwicklung des Stadtbaum-Bereichs müsse nun aber gut überlegt werden. „Wir sollten versuchen, in die älteren Bäume zu investieren und sie zu erhalten, sie bringen uns Schatten und ein besseres Stadtklima und halten den Wind ab“, schlägt die Baumexpertin vor. Ebenso geht der Blick für die Neuanpflanzungen in die Zukunft. Christine Kummerow betont: „Wir müssen da an Bäume denken, die sich besser auf das veränderte Klima einstellen können“. Und hat sogleich schon Vorschläge parat: „Es gibt durchaus Bäume, die zukunftsfähig sind wie Feldahorn, Säulenhainbuche, Amberbaum, Hopfenbuche oder die Blumenesche, die sogar besonders insektenfreundlich ist“


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