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Pressemitteilungen






Sterntalerschüler sind fit im Umweltschutz

Zu Besuch auf dem Wertstoffhof

Sterntalerschüler besuchen Wertstoffhof
Sterntalerschüler besuchen Wertstoffhof
Sterntalerschüler besuchen Wertstoffhof

Die 22 Schülerinnen und Schüler der Klasse 2c an der Sterntalerschule kennen sich gut aus: Bei einem Besuch auf dem Wertstoffhof und bei der Abfallberatung der Städtischen Betriebe an der Max-Planck-Straße zeigen sie, dass sie meist genau wissen, wie Müll ordentlich getrennt wird. Auch wenn einige der Jungen und Mädchen zugeben, dass für die Abfalltrennung Zuhause eher Mama und Papa zuständig sind. „Im Unterricht gehört das Thema zu unserem Alltag“, sagt Klassenlehrerin Agnes Nieuzylla.

Und so können die jungen Umweltschützer gar nicht schnell genug auf die Fragen von Patrick Komorowski von der Abfallwirtschaft antworten. „Was gehört in die Biotonne?“, erkundigt er sich. „Natürlich Obstreste, wie etwa Apfelkrotzen, Kartoffelschalen und Gemüse“, kommt es wie aus der Pistole geschossen. Auch die Inhalte der Papiertonne sind schnell geklärt: hinein kommen alte Zeitungen, Bücher oder Kartons. Ein bisschen schwieriger wird es bei der Leichtverpackung. „In den gelben Sack oder die grüne Tonne soll natürlich nicht einfach alles, was aus Plastik ist“, erklärt Komorowski. Vorbehalten sind die Behältnisse grundsätzlich den „echten“ Verpackungsresten, also Umhüllungen aus Kunststoff, Alu oder Weißblech. „Aber keine Klarsichthüllen oder Kugelschreiber“, ergänzt der Spezialist.

Über das Wissensspiel hinaus nimmt sich der Abfallexperte die Zeit, auch schwierigere Trennungsfälle zu besprechen. „Wohin gehört ein altes Radiergummi, das nicht mehr benutzt wird?“, fragen sich die Schüler schon länger. „Das haben wir in der Klasse schon ausgiebig diskutiert und sind zu keinem Ergebnis gekommen, dem sich alle anschließen können“, ergänzt die Klassenlehrerin. In seiner Antwort verfährt Patrick Komorowski nach dem Ausschlussprinzip. Dabei stellen die Kinder fest: Das Radiergummi ist nicht aus Papier, es ist nicht tierischer oder pflanzlicher Herkunft und stellt keine Verpackung dar. „Es gehört in den Restmüll“, ist schließlich des Rätsels Lösung.

Nachdem die Jungen und Mädchen dermaßen ihr Wissen bewiesen und erweitert haben, geht es auf den Wertstoffhof. Dort begrüßt Thomas Vollmuth, Kaufmännischer Betriebsleiter der Städtischen Betriebe die Gruppe. „Es ist toll, dass ihr euch so für eure Umwelt interessiert und mehr über Mülltrennung erfahren wollt“, lobt er. Das zeige, dass auch beim Dietzenbacher Nachwuchs das Bewusstsein für die Erhaltung der Natur vorhanden sei. Denn nicht nur die 2c der Sterntalerschule hatte der Abfallberatung und dem Wertstoffhof einen Besuch abgestattet, auch die beiden Paralellklassen waren an den Tagen zuvor in die Welt der Entsorgung eingetaucht.

Erst einmal steht die Gruppe jedoch staunend vor den für die Kinder riesigen Containern, in denen die Dietzenbacher Bürger ihre Wertstoffe entsorgen können. Bei den sperrigen Kunststoffen wiege ein voller Container um die 4,5 Tonnen, erklärt Komorowski. Und wählt zur Verdeutlichung ein anschauliches Beispiel. „Das ist so viel wie ein afrikanischer Elefant wiegt.“ Mehr noch: „Beim Bauschutt sind es gar elf Tonnen, wenn der Behälter voll ist, das wären dann etwa zweieinhalb Elefanten.“

In kleinen Gruppen steigen die Schüler die Treppen zu den Containern hoch, um zu betrachten, was sich alles angesammelt hat. Da gibt es Sammelbehälter für kleine Elektrogeräte und für Großgeräte wie Fernseher und Waschmaschine. Ebenso Papiercontainer oder Entsorgungsmöglichkeiten für Teppiche, Teppichböden und Ähnliches. „Aber die sind doch noch schön“ oder „Das ist doch noch gut“, lautet des Öfteren das Urteil der Jungen und Mädchen. Warum der Mensch sich entscheide, etwas wegzuwerfen, könne er leider nicht hinterfragen, meint Komorowski, „aber schade ist es manchmal schon“.

Der Ausflug auf den Wertstoffhof sei rundum ein Erfolg gewesen, zieht Lehrerin Nieuzylla Bilanz, als der Besuch mit einem kleinen Malbuch als Geschenk zu Ende geht. “Wir haben regelmäßig Schulen zu Gast und freuen uns immer, wenn sich jemand anmeldet”, teilt Patrick Komorowski mit. Interessierte können sich per Email melden bei: patrick.komorowski@dietzenbach.de.


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