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Pressemitteilungen






Jugendbeteiligung in Dietzenbach mit frischem Wind

Partizipationsprojekt ist gut angelaufen

Baumpflanzung Jugendgruppe
Baumpflanzung Jugendgruppe

Die Jugendbeteiligung in der Kreisstadt hat seit ein paar Monaten frischen Wind bekommen und trägt erste Früchte. Aber erst einmal der Reihe nach. Seit Mitte letzten Jahres wurden in Dietzenbach Jugendliche von der städtischen Mitarbeiterin Frau Dr. Lisa Öz (ehemals Röder) und Herrn Issam Ahsayni informiert, dass die Jugendbeteiligung in der Stadt wieder neu aufgezogen werden soll. Ziel ist es, dass Jugendliche selbst entscheiden, was sie sich für ein jugendgerechteres Dietzenbach wünschen und die Chance bekommen, ihre Ideen in die Kommunalpolitik einzubringen.

Akquiriert wurden die jungen Dietzenbacher*innen über persönliche Ansprachen in allen drei weiterführenden Schulen (ERS, HMS, Waldorfschule), über Vereine, Kirchen sowie in den Jugendgruppen im Bildungshaus und der Volkshochschule.

Im November 2019 gab es dann die erste große Sitzung, zu der alle Jugendlichen eingeladen wurden, zu der unter anderem auch Frau Stadtverordnetenvorsteherin Christel Germer anwesend war. Die Sitzung war mit etwa 60 Jugendlichen gut besucht. Alle Schülerinnen und Schüler bekamen dort die Möglichkeit, ihre Wünsche für Dietzenbach zu äußern und mit anderen Jugendlichen darüber zu diskutieren.

Seit Dezember 2019 trifft sich nun eine Gruppe dieser Jugendlichen regelmäßig alle zwei Wochen im Rathaus, um die Ideen zu konkretisieren und zu priorisieren. Seit der Corona-Zwangspause werden die Treffen über Telefon- und Videokonferenzen abgehalten.

Aktuell haben sich die aktiven Jugendlichen in zwei Gruppen aufgeteilt: Die erste Gruppe befasst sich mit Umweltfragen, die zweite Gruppe mit dem Thema Mobbing und Rassismus.

Die Umweltgruppe hat sich zunächst für Baumpflanzaktionen entschieden; nicht zuletzt aufgrund des schweren Sturms im vergangenen Jahr, bei dem Dietzenbach viele Bäume verloren hat. Es sollen nun neue Bäume gepflanzt werden, die der Umwelt und dem Stadtbild positive Dienste erweisen sollen und sichtbare Symbole einer nachhaltigen Zukunft sind. Als erster Standort wurde zunächst der Bürgerpark hinter dem Bildungshaus ausgewählt. Die Jugendlichen pflanzten die Bäume dort selbst.  Die Aktion ist nun ein Kooperationsprojekt zwischen Herrn Ahsayni (Stabstelle Integration), Frau Irini Chilas aus dem Projekt „Jugend stärken im Quartier“, den städtischen Betrieben, Herrn Christoph Köhler (Meister Gärtner) und Frau Dr. Öz. Nach der gelungenen Prämiere sollen weitere Baumpflanzungen folgen.

Zudem hat sich die Umweltgruppe dazu entschieden, regelmäßig eine Säuberung des „Innenohrs“ (die Grünfläche im Spessartviertel) vorzunehmen und so einen Beitrag zu leisten, dass diese Fläche sauber bleibt. Die Gestaltung von Schildern wird in dem Zusammenhang ebenfalls angegangen.

In der zweiten Gruppe wird aktuell ein Aktionstag gegen Mobbing und Rassismus geplant, der im gewünschten Fall an den weiterführenden Schulen stattfinden könnte. Inhaltlich und organisatorisch übernehmen die Jugendlichen die Planung dieses Tages selbständig. Zielgruppe werden hier alle Jugendlichen Dietzenbachs sein, aber auch Eltern und alle Personen, die sich gegen Mobbing und Rassismus engagieren und Flagge zeigen möchten.

Neben der Arbeit der beiden Hauptgruppen werden aktuell mit den Jugendlichen auch weitere Teilprojekte besprochen, für die sie sich interessieren und für die sie sich einsetzen wollen: Zum Beispiel möchten sie den Skaterpark an der Ober-Rodener-Straße neu gestalten. „Bunt soll er werden und schön“, heißt es. Im Rahmen der 800 Jahre Dietzenbach-Feier freuen sich die Jugendlichen zudem, eine Wand vor dem Rathaus mit Graffities gestalten zu dürfen, sowie ein Musikvideo zu drehen, das professionell aufbereitet wird. Viele weitere Wunschthemen und –projekte stehen noch im Raum. Die Jugendlichen entscheiden selbst, ob und wann sie welche Inhalte angehen möchten. Finanziert werden Projekte über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, über Fördermittel im Rahmen des Dietzenbacher Integrationskonzeptes sowie dem Förderprogramm Demokratie Leben, der einen Jugendfond bereithält.

„Ersichtlich wird“, zeigt sich die Projektverantwortliche Öz zufrieden, „dass es Jugendliche in Dietzenbach gibt, die sich für ihre Stadt einsetzen und sie aktiv nach ihren eigenen Vorstellungen mitgestalten wollen. Die Gruppe freut sich darauf, weiter zu arbeiten und ist offen für jeden, der sich ebenfalls beteiligen möchte.“ Voraussetzung ist nur, dass Interessierte das 13. Lebensjahr vollendet haben. Weitere Informationen gibt es bei Lisa Öz unter 06074/ 4852551 oder E-Mail roeder@dietzenbach.de.


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