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Pressemitteilungen






„Klima-Kommune“ Dietzenbach

Kreisstadt ist Gründungsmitglied des Klima-Bündnisses

Klimaschutz-Charta-RalfSpiegel-3
Klimaschutz-Charta-RalfSpiegel-3
Bürgermeister Rogg

Klima- und Umweltschutz sind seit der Jugendbewegung Fridays for Future mehr in den Mittelpunkt der Gesellschaft gerückt. „Das ist gut so“, meint Bürgermeister Jürgen Rogg. Das bringe Bewegung, wünschenswerte politische Partizipation von jungen Menschen und ein Auseinandersetzen mit aktuellen Themen mit sich.

Doch ganz so neu sind die Themen nicht, wie man in vielen Städten und Gemeinden weiß. Dietzenbach zum Beispiel ist Gründungsmitglied vom „Klima-Bündnis“. Die Kreisstadt des Landkreises Offenbach ist bereits seit 1990 Teil des heute weltweit größten Städtenetzwerks für Klimaschutz und -gerechtigkeit mit lokalen Antworten auf den globalen Klimawandel. Zum dreißigjährigen Bestehen nahm Rogg eine Urkunde entgegen. Andreas Wolter, Vorsitzender des Bündnisses, dankte Dietzenbach: „Als Zeichen der Wertschätzung Ihrer Anstrengungen im lokalen Klimaschutz und bei der Gestaltung unseres Netzwerks in den letzten drei Jahrzehnten, überreichen wir Ihnen eine Urkunde als Mitglied der ersten Stunde.“

„Das ist ein guter Anlass, die vergangenen Jahre zu reflektieren und ist Ansporn zugleich, die großen umwelt- und klimapolitischen Herausforderungen vielfältig im Rahmen unserer Möglichkeiten anzugehen“, erklärt Rogg. Viel Vorzeigbares gebe es seit Jahren in Dietzenbach. „Zukünftig werden wir unsere Anstrengungen durch die Einstellung einer Klimaschutzmanagerin oder eines Klimaschutzmanagers bündeln“, gibt der Rathauschef bekannt. Doch hierzu später mehr.

Klima dank technischer Innovationen & Verhaltensänderungen schützen

E-Carsharing Dietzenbach
E-Carsharing Dietzenbach
E-Carsharing Dietzenbach

Klimaschutz ist an sich der Sammelbegriff für vielfältigste Maßnahmen, die einer durch den Menschen verursachten globalen Erwärmung entgegenwirken. Dazu gehören technische Veränderungen ebenso wie Verhaltensänderungen der Menschen. Hier sind die Stadtverwaltung Dietzenbach, die Städtischen Betriebe sowie die Stadtwerke Dietzenbach seit Jahren an unterschiedlichsten Stellen engagiert. Ein kurzer Überblick.

Allein bei der technischen, energetischen Ertüchtigung wird seit Jahren tonnenweise CO2 eingespart. Ein eigens erstelltes Klimaschutzteilkonzept aus dem Jahr 2015 für 15 städtische Liegenschaften bringt neben reduzierten Betriebskosten eine Einsparung von über 50 Tonnen CO2 pro Jahr und hat das Potenzial, viele Hunderttausend weitere Tonnen einzusparen. Auch städteplanerisch fließen Umweltaspekte seit Jahren mit ein, wie man aktuell im Baugebiet 70 erneut sieht.

In Sachen Mobilität setzt die Stadt gemeinsam mit Partnern Impulse für zukunftsfähige Modelle der Fortbewegung. Ein Netz an Elektrotankstellen wird seit Jahren ausgebaut, E-Carsharing wird angeboten und auch die Stadtverwaltung geht gemeinsam mit den Stadtwerken seit Jahren mit einer eigenen E-Fahrzeugflotte mit gutem Beispiel voran. „Auch wenn die Planungsphasen länger sind als geplant, so steht der radverkehrsfreundliche Ausbau der L3001 demnächst an und wird das Radfahren attraktiver machen“, ist sich Rogg sicher.

Kinder bemalen Müllfahrzeug
Kinder bemalen Müllfahrzeug
Kinder bemalen Müllfahrzeug

Bei der Energieversorgung gehören umweltfreundliche, regenerative Quellen wie Solar, Fernwärme, Photovoltaik zum Energiemix in der Stadt. Die Nutzung weiterer regenerativer Energiequellen ist in Planung.

Neben den technischen Änderungen gibt es eine Vielzahl an städtischen Projekten zur Bewusstseins- und Verhaltensveränderung. So etwa mit der Broschüre und der Aufklärungsarbeit unter dem Titel „Grün in der Stadt“. Es gibt Aktionen der Abfallentsorgung, Aufklärungsarbeit in Sachen Wasser und Abwasser sowie traditionell Aktionstage im Rahmen der verschiedenen Formate unter dem Mantel „Sauberhaftes Dietzenbach“.

Die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist auf Umweltthemen eingestellt. Sie sind Bestandteil der täglichen Arbeit in den Kitas. Auch das bemalte Müllfahrzeug gehört in die Kategorie und wurde innovativ und plakativ mit der Beteiligung der Kinder umgesetzt. Im Rahmen der Jugendarbeit besteht aktuell eine Umweltgruppe, die Bäume gepflanzt haben und weitere Aktionen plant. Die Materialbeschaffung im Rathaus wurde mit viel Aufwand verändert, um nachhaltigere Produkte anzubieten. Bei städtischen Veranstaltungen steht die Plastikreduzierung mittlerweile in Verträgen und gehört zur Philosophie. Zudem passen die Alltagsthemen der Städtischen Betriebe wie Blühflächen, Wasserschutz, Forst und so weiter ins facettenreiche Portfolio Dietzenbachs.  Kommunikativ ergänzt wird dies durch Aufklärungsbeiträge, beispielsweise im Dietzenbach Magazin oder hier auf der Homepage.

Klimaschutzmanager*in wird ein- und ein Aktionsplan aufgestellt

Wald
Wald
Wald

Um die einzelnen Puzzleteile zusammenzuführen und weiterzuentwickeln, wurde ein Antrag auf Bundesförderung gestellt, um eine Klimaschutzmanagerin bzw. einen Klimaschutzmanager einstellen zu können. Die neue Stelle wurde vom Magistrat der Kreisstadt beschlossen und wird nahezu vollständig gefördert. Eine Aufgabe der neuen Fachkraft wird sein, ein integratives Klimaschutzkonzept für die Stadt zu erstellen. Das konkrete Stellenprofil sowie die Ausschreibung zum/zur Klimaschutzmanager*in werden derzeit erarbeitet.

Passend dazu hat Bürgermeister Jürgen Rogg im Oktober die Charta „Hessen aktiv: Die Klima-Kommunen“ unterzeichnet. Mit seiner Unterschrift verpflichtet sich Dietzenbach, einen Aktionsplan zum Klimaschutz und zur Klimawandelanpassung vor Ort aufzustellen und darzulegen, wie die Treibhausgasemissionen reduziert werden. Das Land Hessen hat sich das Ziel gesetzt, bis 2025 diese um 40 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. Bis 2050 soll das langfristige Ziel der Klimaneutralität erreicht werden. „Dietzenbach wird seinen Beitrag dazu leisten“, so Bürgermeister Rogg.

Konkret wird der Aktionsplan folgende Punkte enthalten. Der Energieverbrauch und der CO2-Ausstoß der Kommune werden analysiert. Geplante Maßnahmen werden erarbeitet und erfasst. Das Potenzial zur Minderung des Treibhausgases wird dargestellt. Dies soll mindestens alle fünf Jahre aktualisiert werden. Jährlich wird über das Engagement und den aktuellen Stand berichtet.

Die Verpflichtung zum Umweltschutz ergibt sich auch aus der Strategischen Zielplanung der Stadt, die im vergangen Jahr unter breiter Beteiligung erarbeitet wurde. „Die Ausrichtung ist seit Jahren klar. Nun gehen wir als „Klima-Kommune“ konkret weitere Schritte und werden unser Engagement weiter intensivieren“, kündigt Dietzenbachs Bürgermeister an.


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