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Pressemitteilungen






Helmut Trebus erhält Bundesverdienstorden

Helmut Trebus
Hier bei der Verleihung des Bundesverdienstordens durch den Kreisbeigeordneten Carsten Müller und Bürgermeister Jürgen Rogg am 5. März 2010.
Helmut Trebus zum Schiedsmann gewählt
Für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement beim Arbeiter-Samariter-Bund Offenbach wurde Helmut Trebus vom Bundespräsidenten Horst Köhler mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
 
Kreisbeigeordneter Carsten Müller und Bürgermeister Jürgen Rogg überreichten ihm am Freitag, 5. März 2010, feierlich das Verdienstkreuz.
Mehr als 130 geladene Gäste waren zu dieser Feierstunde im Vereinshaus des Geflügelzuchtvereins Dietzenbach in der Alfred-Nobel-Straße erschienen.

Auszüge aus der Laudatio von Bürgermeister Rogg


„Ein Leben für den Arbeiter-Samariter-Bund“ – so könnte man die Lebensleistung von Helmut Trebus übertiteln. Denn insbesondere für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement und für seine Verdienste um den ASB Offenbach erhält er heute diese hohe Auszeichnung.
 
Fast ein halbes Jahrhundert ist Helmut Trebus mittlerweile dabei – eine prallvolle, ereignisreiche Zeit, in der er unermüdlicher Motor des ASB war, in der er vieles auf den Weg gebracht und durchgesetzt hat, und in der sich der ASB zu einer sehr erfolgreichen Institution entwickelt hat, die in der gesamten Region geschätzt und anerkannt wird.

Am 1. Oktober 1961 wurde Helmut Trebus im Alter von nur neun Jahren Mitglied beim ASB, und bereits 1965, mit 13 Jahren, war er der damals jüngste ausgebildete „Samariter“ bei dem vom ASB betreuten Landes-Turnfest.
 
In seiner Jugend trug er wesentlich dazu bei, dass in diesen Jahren der Grundstock für eine äußerst erfolgreiche Jugendarbeit des ASB gelegt wurde. Von 1971 bis 1973 war er Jugendleiter des ASB.
 
1973 wurde Helmut Trebus erstmalig in den geschäftsführenden Vorstand gewählt, dem er seither durchgängig angehört. 1986 bis 2006 war er 1. Vorsitzender des ASB Ortsverbandes, und mit Gründung des ASB-Regionalverbandes Mittelhessen im Jahre 2007, dem auch der Ortsverband Offenbach angehört, wurde er dessen Sprecher und  2. Vorsitzender.

Helmut Trebus hat noch die bescheidenen Anfänge des ASB in der Offenbacher Geleitstraße erlebt.
Hartnäckig kämpfte er viele Jahre lang für ein eigenes Domizil – ein Ziel, das nach mehreren Stationen endlich im Jahre 1996 erreicht wurde, als der ASB seinen neuen Sitz und seine Einsatzzentrale in einem eigenen Haus in der Rhönstraße 12 beziehen konnte.
 
Unter seiner – wohlgemerkt stets ehrenamtlichen – Regie hat sich der ASB Ortsverband zum größten Offenbacher Verein entwickelt und zu einem kompetenten und erfolgreichen Partner in sozialen Fragen, in der ambulanten medizinischen Primärversorgung, in der gesundheitlichen und pflegerischen ambulanten Versorgung und Betreuung sowie in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe.
 
Helmut Trebus war maßgeblich beteiligt
an der Einrichtung des stationären Notarztwagen-Systems in Offenbach,
am Ausbau der sozialen Dienste wie „Essen auf Rädern“, Haus-Notruf, Behindertenfahrdienst und den mobilen Hilfsdiensten,
am Aufbau der Sozialstation,
an der Realisierung des medizinischen Transportservices,
an der Ausbildung von Notärzten und vielem mehr.
 
Der ASB Offenbach ist heute Arbeitgeber für rund 90 hauptamtlich Beschäftigte und mehrere Dutzend Zivildienstleistende.
 
Für seine Verdienste um den ASB wurde ihm bereits im Jahre 1998 der Ehrenbrief des Landes Hessen verliehen, und 2003 erhielt er die silberne Bürgermedaille der Stadt Offenbach.“
 
Nur der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass Helmut Trebus seit 1992 aktives Mitlied des Kinderschutzbundes Offenbach (Westkreis) ist und von 2006 bis 2008 Vorsitzender der Alzheimergesellschaft Region Offenbach e.V. war.“
 
Soviel zu seinem langjährigen ehrenamtlichen Engagement in Offenbach.

Aber es gibt  auch noch eine andere Seite von Helmut Trebus – gewissermaßen seine „Dietzenbacher Seite“.
 
Helmut Trebus ist gebürtiger Dietzenbacher. Er hat Zeit seines Lebens hier gewohnt und gelebt, ist seiner Heimatstadt stets verbunden geblieben und hat natürlich auch hier in vielen Bereichen mitgewirkt und seine Spuren hinterlassen.
 
Er ist Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr Dietzenbach und im Geflügelzuchtverein sowie im örtlichen Gewerbeverein, dessen Vorsitzender er von 1984 bis 1987 war. Dass Helmut Trebus in früheren Jahren in Dietzenbach auch parteipolitisch engagiert war, sei hier nur am Rande erwähnt.
Als die 775-Jahr-Feier seiner Heimatstadt anstand, war es für ihn Ehrensache, schon lange im Vorfeld im Organisationskomitee mitzuarbeiten.
 
Als Mitglied des Golfclubs Odenwald organisiert er jedes Jahr Golfturniere zugunsten der Dietzenbacher Tafel, deren Mitglied er ebenfalls ist.

Helmut Trebus ist ein „Macher“, er ist jemand, der anpackt und die Initiative ergreift, wenn er sieht, dass etwas nicht voran geht. Er ist jemand, der selbst das Ruder in die Hand nimmt, wenn etwas aus dem Kurs zu geraten droht.
 
Unsere Gesellschaft wird in Zukunft noch sehr viel mehr Menschen wie Helmut Trebus brauchen, die sich ehrenamtlich und unentgeltlich für das Gemeinwesen engagieren.
 
Ich gratuliere Ihnen, lieber Helmut Trebus, auch im Namen der politischen Gremien und der Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, ganz herzlich für diese hohe Auszeichnung.
Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich alles Gute!“ 
  
 
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