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„Klagemauer“ wird gereinigt

Verschönerungsoffensive für öffentliche Kunstwerke geht weiter

Klagemauer
Die sogenannte "Klagemauer" entlang der Lindenstraße wird von Mitarbeitern der Firma RGS-Seipp einer gründlichen Reinigung unterzogen.
"Klagemauer"

An den verschiedensten Orten in Dietzenbach planen Menschen, Firmen, Organisationen und die Stadtverwaltung teils unabhängig voneinander Aktionen, um Kunstobjekte im öffentlichen Raum zu bewahren und zu renovieren.

Nachdem der Geschichtspfad wieder im neuen Glanz strahlt und zudem eine neue Station entstanden ist (wir berichteten) steht die sogenannte „Klagemauer“ auf der Verschönerungsagenda. Die Bilder und Kunstwerke an der „Klagemauer“ - die beiden Mauern links und rechts entlang der Lindenstraße - werden wieder farbenfroh leuchten. Nachdem verschiedene Akteure bereits vereinzelt den über die Jahre entstandenen Grauschleier entfernt haben, steht während der hessischen Herbstferien eine Komplettreinigung an. Nach Gesprächen zwischen der Stadtverwaltung, den Städtischen Betrieben, der Ordnungsbehörde sowie einer ortsansässigen Firma konnten alle rechtlichen und organisatorischen Fragen geklärt werden, sodass wieder ein leuchtendes Gesamtbild auf den beiden bis zu sieben Meter hohen Mauern entsteht. Die Dietzenbacher Firma RGS Seipp Gebäudedienste hat sich bereiterklärt, die Reinigung professionell und kostenneutral für die Stadt zu übernehmen.

Jens-Olliver Bode, Geschäftsführer von RGS-Seipp, erklärt: „Wir übernehmen die Grundreinigung als Sponsoring und leisten gerne unseren Teil, Dietzenbach attraktiv zu halten. Die Probereinigung mit Niedrigdruck und ohne Chemikalien hat gezeigt, dass sich das Ergebnis sehen lassen kann.“

Rogg: "Viel Identität und Emotionen in den Bildern"

Klagemauer
Mit gelben Jacken jew. ausführende Mitarbeiter der professionellen Mauer-Reinigung der Fa. RGS Seipp Gebäudedienst. Alle weiteren (von links): Erster Stadtrat Dr. Dieter Lang, Initiator Norbert Kern, Geschäftsführer der RGS Jens-Olliver Bode, Gebäudereinigermeister der RGS Florian Weilmünster, Bürgermeister Jürgen Rogg, Abteilungsleiter der Grünflächenbewirtschaftung Stefan Rogge und Fachbereichsleiterin des Bau- & Immobilienmanagement Sandra Homberg.
Projektbeteiligte

Bürgermeister Jürgen Rogg freut sich über das Engagement des Dietzenbacher Traditionsunternehmens: „Das Sponsoring ist ein erneuter Beleg dafür, dass sich die Wirtschaft stark mit der Stadt identifiziert. Solch ein Einsatz für die Allgemeinheit ist keineswegs selbstverständlich. Rogg gibt aber auch zu bedenken: „Die Kunstwerke an der Mauer sind teilweise viele Jahre alt. Die Wand wird professionell vom Grobschmutz befreit, jedoch nicht neu gestrichen.“ In den Bildern stecke viel Identität und Emotionen der damaligen Projektbeteiligten, weiß der Rathauschef. Dies bringe einen hohen, ideellen Wert mit sich, der nicht einfach übermalt werden dürfe.

Unterstützt wird die Firma RGS Seipp von den Städtischen Betrieben, die sich um die Fragen rund um Wasser, Abwasser und Strom kümmern. Aber auch die Stadtpolizei wird im Einsatz sein, um die Reinigungskräfte in diesem engen Verkehrsabschnitt zu schützen.

Dr. Lang: "Toller Spirit der gegenseitigen Unterstützung in der Stadt"

Die Idee zur Reinigung durch die Firma Seipp hatte der engagierte Dietzenbacher Norbert Kern. Auf seine Initiative hin gab es die ersten Gespräche, die sichtlich Früchte tragen. Erster Stadtrat Dr. Dieter Lang, der an den Gesprächen teilgenommen hat, freut sich über den lösungsorientierten Ansatz der Reinigungsfirma: „Ursprünglich vorgesehene Straßensperrungen konnten dank eines innovativen Reinigungssystems ohne verkehrsbehindernde Fahrzeuge abgewendet werden. Es ist ein toller Spirit der gegenseitigen Unterstützung in der Stadt zu spüren.“

Eine Kreisstadt wie Dietzenbach hat an vielen Stellen im Stadtgebiet unterschiedliche Objekte, die zum Betrachten, Informieren, Verweilen und Austoben einladen. Der Zahn der Zeit nagt dabei an allem, so auch an den öffentlichen Kunstwerken, Pfaden und Sportanlagen.

Bürgermeister Rogg und Erster Stadtrat Dr. Lang kennen bereits weitere Pläne von Vereinen und Akteuren, die sich öffentlichen Objekten annehmen wollen. „Sobald etwas spruchreif ist und/oder umgesetzt wurde, werden wir berichten. Denn es ist nicht selbstverständlich, was die Bürgerinnen und Bürger für ihre Stadt tun.“ Es sei ein stetiges Gemeinschaftsprojekt, diese Stadt lebens- und liebenswert zu halten und weiter zu entwickeln.


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