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5 Monate nach dem Nepal-Benefiz-Konzert

Dietzenbacher Spendengelder sind nachhaltig investiert worden

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Einweihung der Wasserleitung im Bezirk Dhading
Einweihung der Wasserleitung im Bezirk Dhading

Vor ziemlich genau sechs Monaten erschütterten heftige Erdbeben das kleine Land Nepal. Einen Monat später, am 31.05.2015, fand im Bürgerhaus Dietzenbach das ausverkaufte Benefizkonzert zugunsten der Erdbebenopfer in Nepal statt. Bereits vierzehn Tage später gab es einen Termin im Rathaus, an dem Herr Surendra Dhakal, symbolisch den Betrag in Höhe von knapp 7.000 Euro an Spenden- und Eintrittsgeldern durch Bürgermeister Jürgen Rogg und Erster Stadtrat Dr. Dieter Lang entgegen nehmen konnte. Herr Dhakal ist Vorstandsmitglied der nepalesischen Kinderhilfsorganisation CDS - „Child Development Society“ und seit Jahren mit seiner Organisation in Nepal aktiv.

Die Dietzenbacherin Dr. Susanne Roost ist aktuell in Nepal unterwegs und lässt uns an den Eindrücken teilhaben. Die Mitorganisatorin des Benefizkonzertes und Verbindungsperson zur CDS erkundigt sich derzeit über die aktuelle Situation im Land und macht sich ein Bild davon, in was die Dietzenbacher Spendengelder investiert wurden.

So schreibt sie beispielsweise, dass im Bezirk Dhading eine Wasserleitung eingeweiht wurde. Die alte Leitung habe nach dem Erdbeben kaum noch Wasser geführt. Diese wurden samt Tank u.a. von den Spendengeldern aus Dietzenbach finanziert. (Foto 1.)

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Provisorische Schulräume aus Wellblech
Provisorische Schulräume aus Wellblech

Anschließend war Frau Roost auf „mehr als abenteuerlichen Straßen“ im Bezirk Nuwakot unterwegs. Dort besuchte sie verschiedene Schulen, die wiederaufgebaut werden sollen. „Derzeit finde der Unterricht in provisorischen Klassenräumen aus Wellblech statt.“ schreibt sie. (Foto 2) Insgesamt wurden allein mit den Dietzenbacher Geldern 21 Schulen mit Dächern ausgerüstet. Sie liegen alle im Bezirk Nuwakot, der vom Erdbeben besonders stark betroffen war. Hier lag auch das Epizentrum des zweiten starken Bebens. Gebaut werden die Schulen von den jeweiligen Schulverwaltungen selbst.

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Wiederaufbau in Nepal
Wiederaufbau in Nepal

Außerdem wurde die Wasserleitung vom Dorf Tassarpu finanziert. Jeder Haushalt im Dorf hatte sich verpflichtet einen 35-tägigen Arbeitsdienst zu leisten, um die Baumaß-nahme auch personell zu realisieren. Für den Wiederaufbau ihrer Unterkünfte wurden auch Familien mit Wellblechen versorgt.

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An Normalität ist noch lange nicht zu denken
Die Schäden des Erdbebens

Im Allgemeinen ist die Lage äußerst schwierig. Zu dem Problem der fehlenden intakten Häuser und Schulen kommt noch hinzu, dass die Beseitigung der Ruinen langwierig ist. Dies geschieht meist ohne technische Hilfsmittel und mühsam per Hand, was insbesondere bei größeren Gebäuden äußerst gefährlich ist. (Foto 4)

Neben diesen Maßnahmen hat die CDS seit dem Erdbeben im Mai 2015 - auch dankt der Spendenbereitschaft der Dietzenbacher - die Betroffenen in Nepal mit Zelten, Reis und Medikamenten beliefert. Es wurde eine Mutter/Kind-Klinik und Kindertagesbetreuung realisiert.

Fotoausstellung im Rathaus geplant

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zwei nepalesische Kinder
Hilfe für Nepal

Für Januar 2016 ist eine ca. sechswöchige Fotoausstellung zum Thema Nepal im Dietzenbacher Rathaus geplant. Dort werden die Schönheit, die Kultur und Menschen des Landes auf der einen Seite und die Dramaturgie der Armut auf der anderen Seite gezeigt.


http://www.facebook.com/pages/Stadtportal-Dietzenbach/183323078473124?ref=hl
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