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Millionenförderung durch „Soziale Stadt“

Bewerbung im Bund-Länder-Programm war erfolgreich für Quartier Süd-Ost

'Soziale Stadt' - Apfelbaum-2
'Soziale Stadt' - Apfelbaum-2
"Soziale Stadt"

Die Kreisstadt hat sich im Jahr 2018 erneut beim Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ erfolgreich beworben und kann für die nächsten 10 Jahre weitere Investitionen erwarten. Im Mittelpunkt des Förderprojektes steht das Quartier Süd-Ost und die Bewohnerinnen und Bewohner, deren Lebensqualität verbessert werden soll.

Ende November 2019 stand es endlich fest; Dietzenbach ist dabei und ist eine von zwei neuen Städten, die in das Programm aufgenommen wurden. Hessenweit fördert das Programm 32 weitere Kommunen, die Folgeprojekte einreichten und dafür weiterhin Gelder erhalten.

Für das erste Jahr empfingen Erster Stadtrat und Sozialdezernent Dr. Dieter Lang und Fachbereichsleiter Peter Amrein stellvertretend für die Kreisstadt den ersten Fördermittelbescheid für das Jahr 2019 in der Landeshauptstadt. Für Planungs- und Ausschreibungskosten  wurden 189.000 Euro bewilligt. „In den kommenden Jahren ist dann mit weitaus höheren Summen zu rechnen“, erklärt Dr. Lang. Wir gehen in der Planung von mehreren Millionen Euro aus“, ergänzt Amrein. In zehn Jahren könne so in einem Stadtteil wie dem Quartier rund um die Wohnanlage Robert-Koch-Straße sowie entlang der Max-Planck-Straße und Messenhäuser-Straße viel getan werden, was notwendig sei um die Lebensverhältnisse in diesem Stadtquartier aufzuwerten.

In einem Bericht heißt es: „In dem Quartier ist die Bewohnerstruktur zunehmend instabil und unübersichtlich, neue Gruppen von Ankömmlingen aus Osteuropa, Marokkanern aus Spanien sowie Pakistanis aus Italien und andere sind oftmals ohne soziale Absicherung und Einbindung. Es gibt eine fortwährende Zunahme der Bewohnerschaft bei gleichbleibendem Wohnraum.“

Durch die Bund-Länder-Förderung gibt es nun die Möglichkeit, einiges zu verbessern, vor allem Perspektiven für die Kinder und Jugendliche zu schaffen. Das Besondere ist die Förderquote. „Dass uns eine 90 prozentige Förderung bewilligt wurde, ist unüblich und zeigt die Rückendeckung durch Bund und Land“, erklärt Lang. Üblich sind 70 Prozent. 

"soziale Infrastrukturprojekt Soziale Stadt soll Süd-Ost Früchte tragen"

'Soziale Stadt' - Apfelbaum
Andreas Larm, Thomas Vollmuth (Kaufmännischer Betriebsleiter Städtische Betriebe), Erster Stadtrat Dr. Dieter Lang, Christine Kummerow, Peter Amrein (Fachbereichsleiter Soziale Dienste) und Tobias Klaus
"Soziale Stadt"

Gemeinsam mit der Bewohnerschaft, Sozialarbeitern, Städteplanern, bereits vorhandenen Initiativen wie dem Box-Projekt und der Ordnungsbehörde werden die zukünftigen Maßnahmen in einem partizipativen Prozess erarbeitet. Diese betreffen neben Sozial- und Bildungsinitiativen auch städtebauliche Infrastruktur- und ordnungspolitische Maßnahmen. Aktuell wird ein externer Projektentwickler per Ausschreibung gesucht, der die Umsetzung koordinieren soll. „Die Stadt hat hierzu nicht die notwenigen Ressourcen“, erläutert Lang.

Die Hoffnung, dass sich die Lage in Süd-Ost durch die Aufnahme in das Förderprogramm deutlich zum Besseren wendet, ist beim Magistrat und den Entscheidungsträgern groß. Diese ist berechtigt, da Dietzenbach – als eine der ersten Städte überhaupt – von 1999 bis Ende 2011 bereits vom Programm „Soziale Stadt“ profitierte. Damals im Bereich Spessartviertel mit u.a. dem Bau des über die Stadtgrenzen hinweg anerkannten Bildungshauses. „Wer weiß, wie es im ehemaligen „Starkenburgring“ früher war, der sieht, dass konkrete und nachhaltige Verbesserungen erzielt wurden, auch wenn noch nicht alles optimal läuft“, sagt Amrein.

Als Symbole der Hoffnung werden häufig auch Bäume verwendet. Dies war sicherlich auch ein Gedanke der Fördermittelträger, als diese bei der Übergabe der Fördermittelbescheide den Kommunen jeweils einen Apfelbaum spendeten. Der Baum – zukunftsorientiert natürlich besonders insektenfreundlich – wurde am 10. Dezember in der Götzenhainer Straße gepflanzt. Fachmännisch wurde dies von den Städtischen Betrieben Dietzenbach im Beisein von unter anderem des Ersten Stadtrates und des kaufmännischen Leiters Thomas Vollmuth übernommen.

„Wie dieser Baum, soll auch das umfangreiche soziale  Infrastrukturprojekt Soziale Stadt Süd-Ost Früchte tragen“, kommentiert Bürgermeister Jürgen Rogg. Wie beim Wachstum eines Baumes, sei eine gewisse Zeit notwendig, um viele süße Früchte ernten zu können, die Jahr für Jahr hoffentlich mehr werden, so Rogg weiter.


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