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Gewalt gegen städtische Bedienstete nimmt zu

Beleidigungen, tätliche Angriffe bis hin zu Morddrohungen

Dietzenbacher Rathaus
Dietzenbacher Rathaus
Dietzenbacher Rathaus

Der Ton in der Gesellschaft wird rauer. Dies nicht nur in den sozialen Netzwerken des Internets, sondern auch auf der Straße. Die Pandemie verschärft diese Entwicklung, denn sie verändert das gesellschaftliche Gefüge rasant. Menschen sind verunsichert, haben mitunter Existenzängste und sind reizbarer geworden. Dies nimmt Fachbereichsleiter Markus Hockling mit Sorge war. Er, der bereits seit 17 Jahren im Fachbereich Sicherheit und Ordnung in Dietzenbach arbeitet und ihn seit neun Jahren leitet, registriert seit ungefähr zwei Jahren einen Anstieg an Gewalt und Anfeindungen gegenüber seinem Personal.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereiches Sicherheit und Ordnung haben alle Hände voll zu tun. Dies war für die 37-Beschäftigten in diesem Bereich auch schon vor Corona der Fall. Die aktuelle Zeit bringt jedoch neue Aufgaben mit sich, verschärft zudem den Ton erneut. Straftaten wie häusliche Gewalt, Angriffe auf Rettungskräfte und Feuerwehr oder auch Nachbarschaftsstreitigkeiten nehmen zu und erreichen eine neue Qualität.

„Hier wird eine Grenze absolut überschritten“

Stadtpolizei
Stadtpolizei
Stadtpolizei

Traurige Höhepunkte der vergangenen Wochen sind Beleidigungen bis hin zu Morddrohungen gegenüber jungen Kolleginnen der Stadtverwaltung, als diese in Dietzenbach Mitte die Mund-Nasen-Schutz-Pflicht in Geschäften zu kontrollieren hatten. „Hier wird eine Grenze absolut überschritten“, zeigt sich Bürgermeister Jürgen Rogg schockiert. „Wir werden die Ausstattung sowie die Schulungsmaßnahmen für Deeskalation und Selbstschutz weiter verbessern und ausbauen müssen“, so der Rathauschef. Er appelliert jedoch auch an die Bevölkerung: „Wir alle müssen gemeinsam etwas gegen die Verrohung tun. Gegenseitiger Zusammenhalt und Gesicht zeigen gegen Gewalt, Ausgrenzung und Diskriminierung sind die Gebote der Stunde, in der nicht nur eine Gesellschaft sondern sogar unsere Demokratie ins Wanken gerät.“

Die Spitze des Eisberges in Sachen Gewalt gegen städtische Mitarbeiter ist ein Ereignis vom Freitag, dem 21. August, als ein Stadtpolizist in der Altstadt vorsätzlich mit einem Motorroller angefahren wurde. Ein Mann, der unter Drogen- sowie Alkoholeinfluss und ohne Führerschein unterwegs war, verursachte so schlimme Verletzungen, dass der Stadtpolizist ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. „Diese Vorfälle machen mich fassungslos“, sagt der Vorgesetzte Hockling. Dies sei nicht hinnehmbar.

„Die Belastung in dem Job hat stark zugenommen“

Markus Hockling
Markus Hockling, Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung
Markus Hockling

Der Fachbereichsleiter nimmt die Entwicklung differenziert war. Er sieht vermehrt dankbare Reaktionen für die Arbeit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der einen Seite. Es gibt viele Bürgerinnen und Bürger, die dankbar für die Kontrollen sind und eine deutliche Ausweitung bei Corona-, Geschwindigkeit,- Parkplatz,- Gaststätten-, oder Wohnungskontrollen befürworten. „Diese Wertschätzung tut gut“, weiß Hockling. Dem gegenüber stehen Menschen, die sicherlich in der Minderheit sind, jedoch durch ihre Taten, Anfeindungen und Beleidigungen viel Porzellan kaputt machen. „Die Aggressivität zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten durch“, erklärt Hockling, der in der Kreisstadt aufgewachsen ist und die Stadt und die Entwicklung gut kennt. Es sei ein bundesweiter Trend zu beobachten, dass der Respekt und die Hemmschwelle für Gewalt sinken. Die Vorfälle im Dietzenbacher Spessartviertel, in Stuttgart, Berlin und Co. sind nur einige wenige Beispiele für die negative Entwicklung hierfür.

Aber zurück in die Kreisstadt. Fachbereichsleiter Hockling reagiert auf die Situation und wird zum Selbstschutz der Beamten Schichtpläne anpassen, die Zusammenarbeit mit der Polizei noch weiter intensivieren und überdenkt die bisher bereits gute Ausstattung weiter zu optimieren. Auch der Austausch mit der Sozialarbeit und präventive Ansätze werden intensiviert. „Die Belastung in dem Job hat für die Kolleginnen und Kollegen stark zugenommen“, analysiert Hockling. Das letzte halbe Jahr zeige dies deutlich. „Ich bin sehr froh und dankbar, so eine gute und zuverlässige Truppe zu haben“, so Hockling.


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