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„Diversity-Boxen“ zur pädagogischen Arbeit

Vielfalt der Gesellschaft spiegelt sich in den Kitas wider  

Diversity-Boxen -Fiedel, Lang, Hartmann
AWO-Geschäftsführer Dirk Hartmann (rechts im Bild) übergibt die Diversity-Boxen an den Ersten Stadtrat Dr. Dieter Lang und an Karin Fiedel, zur Weitergabe an die 11 städtischen Kitas
Die "Diversity-Boxen" sind da

Alle städtischen Kindertagesstätten erhalten eine „Box der Vielfalt“, ausgestattet mit empfohlenen, qualitativ hochwertigen Materialien zur pädagogischen Arbeit und Weiterbildung.

Ein breit aufgestelltes Projekt – gestartet vor wenigen Wochen – erreicht noch vor Weihnachten ersten wichtigen Meilenstein und wird dank des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“ zu 100 Prozent gefördert.

Aber der Reihe nach. Vielfalt gehört zur Kreisstadt wie der Biberbach, der Trinkborn oder der Aussichtsturm. Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte hat sich viel getan, sowohl global aber auch kommunal, beispielsweise im baulichen, infrastrukturellen, wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Bereich. Das Leben und die Umgebung sind vielfältiger geworden.

Dies spiegelt sich auch in den Kindertagesstätten und der dortigen Arbeit mit Kindern und Eltern wider. Die Handlungsfelder von Erzieherinnen und Erziehern wachsen stetig und Schlagworte wie Diversität, Integration, Inklusion, neue Familienbilder, interkulturelle Kompetenz, kultursensible Frühpädagogik gehören mittlerweile zum fachlichen Spektrum der Kitas. Dabei geht es gemäß des AGG (Europäisches Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) um Merkmale wie Geschlecht, Ethnie, Alter, körperliche oder geistige Einschränkung und Religion. 

Breites Netzwerk kooperiert

Demokratie leben
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Unter dem Projekttitel „Diversity Dietzenbach“ soll die gelebte Vielfalt in der Kreisstadt mit Weiterbildungsmöglichkeiten für sozialpädagogisches Personal konzeptionell und strukturell weiterentwickelt werden.

Die Idee und Initiative zum Projekt kommt vom Tim Kath, Pressesprecher der Kreisstadt Dietzenbach. Inspiriert durch die „Hautfarben-Buntstifte“ von GoVolunteer brachte er den Stein ins Rollen.

Karin Fiedel, pädagogische Fachberatung der städtischen Kitas, hatte zu dem Zeitpunkt bereits Kontakt zur Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie und dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration. Denn die Kreisstadt ist eine Kommune, die sich erfolgreich auf eine von 100 Vielfaltstaschen beworben hatte (wir berichteten).

„Da war uns schnell klar“, so Fiedel, „dass eine Tasche zu wenig ist für elf städtische Kitas.“ Zumal diese Vielfalts-Taschen nur einen Teil der Fachliteratur abdeckt, die in Dietzenbach jedoch in der Gesamtheit gut gebraucht wird. Als weitere Unterstützer konnte die städtische Stabsstelle Integration, der AWO Kreisverband Offenbach Land e.V. als Projektträger sowie ein lokaler Buchhandel gewonnen werden. 

 breit gefächerte pädagogische „Grundausstattung“ für die Kitas

Diversity Fachliteratur
Diversity Fachliteratur
Pädagogisches Material

Konkret wurde auf fachlicher Empfehlung der Stiftung und des Ministeriums eine umfangreiche Diversity-Box konzipiert. Darin enthalten sind neben 15 Fachbüchern auch zusätzlich Packungen an Hautfarben-Buntstifte von GoVolunteer.

Denn Hautfarbe ist gleich Rosa? Keineswegs. Mit den HautfarbenBuntstiften malen Kinder sich und ihre Freunde so, wie sie wirklich sind: bunt, verschieden, hautfarben! Der Erlös der gekauften 250 Stiftepackungen fließt zu 100 Prozent in Integrationsprojekte.

Die Vielfalts-Boxen erhalten zudem noch je ein Kamishibai-Theater. Dieses japanische Papiertheater wird mit themenbezogenen Szenerien und Bildern bestückt und eignet sich ideal für Geschichten. In Summe wird eine breit gefächerte pädagogische „Grundausstattung“ für die Kitas bereitgestellt.

"Nach diesem ersten Meilenstein soll es 2021 weiter gehen"

Bürgermeister Jürgen Rogg zeigt sich erneut bestätigt, dass das Dietzenbacher Netzwerk schnell und effektiv Maßstäbe setzen könne: „Vom ersten Impuls bis zur Übergabe der Materialien sind mit all den Abstimmungsprozessen der Beteiligten gerade einmal sieben Wochen vergangen“, erklärt der Rathauschef.

„Ich bin sehr froh, dass wir nun alle Kitas ausstatten können“, freut sich auch Erster Stadtrat Dr. Dieter Lang. Damit könne man auf hervorragende Materialien zurückgreifen, die sich in der pädagogischen Arbeit wiederfinden werden.

Dirk Hartmann, Geschäftsführer des AWO Kreisverbandes, übergab am 17. Dezember die Boxen an die Stadt und sagt: „Nach diesem ersten Meilenstein soll es 2021 weiter gehen. Wir stehen als AWO voll hinter dem Projekt und mussten  nicht lange überlegen, ob wir die Projektträgerschaft übernehmen, zumal wir selbst eigene Kindertageseinrichtungen betreiben und die Situation gut einschätzen können“.

So sind Workshops für die Erzieherinnen und Erzieher geplant gewesen, die die interkulturelle Kompetenz stärken und den Blick für eine vorurteilsbewusste Pädagogik schulen sollten. Auch ein „Hautfarben-Malwettbewerb“ für Kinder war in diesem Jahr geplant. „Beides konnte aufgrund der Pandemie leider in diesem Jahr nicht mehr realisiert werden“, erklärt Karin Fiedel. Die Planungen für 2021 laufen jedoch bereits.


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