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Bürgermeister sagt Danke an alle Helfer

Die Dietzenbacher haben großartiges geleistet

Bürgermeister Jürgen Rogg
Bürgermeister Jürgen Rogg
Bürgermeister Jürgen Rogg

Das schwere Unwetter vom Sonntag, 18. August, zeigte binnen kurzer Zeit die zerstörerische Kraft der Natur. Durch die starken Fallböen wurden Häuser beschädigt, jahrzehntealte Bäume knickten wie Streichhölzer um, Mobiliar flog durch die Luft, Fenster zerbrachen, Keller liefen voll Wasser, Verkehrsanlagen fielen aus, LKWs kippten um und vieles mehr. Ein Ereignis, welches zahlreiche Menschen in der Region in dieser Stärke noch nie erlebt hatten.

So auch Bürgermeister Jürgen Rogg, der sich am Sonntag und an den darauffolgenden Tagen an vielen Stellen einen eigenen Eindruck von der Schadenslage machte. „Nach dem Sturm folgte eine Atmosphäre des Anpackens, des Ärmelhochkrempelns und der gegenseitigen Hilfe, die mich nachhaltig beeindruckt“, so der Bürgermeister. „Als ich am Montag unser Dietzenbach an so vielen Stellen verwüstet gesehen habe, war es für mich nicht vorstellbar, wie es heute wieder in der Stadt ausschaut. Es wurde binnen kürzester Zeit so viel geschafft“, zeigt sich Rogg zufrieden.

Die Dietzenbacher mit all ihren Unterstützern haben großartiges geleistet. Allein die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr haben unermüdlich bis in die Nacht und bereits in der Früh weiter an den darauffolgenden Tagen gearbeitet. Knapp 200 Einsätze galt es zu stemmen. Dabei konnten sie auf die Hilfe von Nachbarkommunen, dem DRK Ortsverein und einem Landwirt mit Traktor, setzen. Den Feuerwehrhelden, wie sie auch zu recht in den Tagen genannt wurden, gilt mein ganz besonderer und aufrichtiger Dank. Dieser gilt natürlich auch den Rettungskräften und den Polizeibeamten.

Am Montag rief der Rathauschef einen Krisenstab ein, um die Lage zu sondieren und die zu erledigenden Aufgaben zu koordinieren. Schnell, unbürokratisch und leistungsfähig arbeiteten die Kolleginnen der Stadtverwaltung, der Städtischen Betriebe und der Stadtwerke Dietzenbach zusammen, um die Situation zu bewältigen. „Ich bin froh und dankbar, eine solch schlagkräftige und engagierte Truppe zu haben, die im Notfall souverän und professionell den Dienst für die Stadt und nah an den Menschen mit viel Leidenschaft erledigen“, so der Bürgermeister.

Dass binnen kurzer Zeit das Waldschwimmbad wieder eröffnen konnte, ist alles andere als selbstverständlich. „Daran sieht man, wie jeder Bereich bis an die Grenzen geht“, so Rogg.  Auch über die Grenzen hinweg wurde unterstützt. So kamen städtische Helfer aus den Gemeinden Neu-Isenburg und Heusenstamm, um tatkräftig mit anzupacken. „Interkommunale Solidarität wird rund um die Kreisstadt groß geschrieben“, betont Rogg.

Unglücklich ist der Bürgermeister mit der Situation auf dem Friedhof. „Der alte Baumbestand, das verzweigte Wegenetz und die Gefahr von herabfallenden Ästen ist eine Kombination, die eine derzeitige Öffnung allein aus Verkehrssicherungspflicht noch nicht möglich macht“, erklärt Rogg. Man arbeite mit Hochdruck daran, den Friedhof wieder öffnen zu können. Dort läge die Priorität ganz oben.

Sehr beeindruckt zeigt sich Bürgermeister Rogg von der Nachbarschaftshilfe, die er an so vielen Stellen erleben konnte. Die Dietzenbacher unterstützen sich gegenseitig. „Diese Hilfsbereitschaft spricht für unsere Stadtgesellschaft. Auf die Dietzenbacher kann man zählen.“

Zählen ist ein gutes Stichwort, denn es gilt weiterhin, die materiellen Schäden zu zählen, zu dokumentieren und zu beheben. Im Rathaus koordiniert das städtische Immobilienmanagement diese Aufgabe mit hohem Einsatz. „Es liegt noch viel Arbeit vor uns, die wir zügig, jeweils nach Priorität, angehen“, teilt Rogg mit. Es werde jedoch noch Wochen bis Monate dauern, bis die immensen Schäden komplett behoben sind.

„Man kann es gar nicht oft genug sagen. Auch im Namen des Magistrats der Kreisstadt Dietzenbach danke ich allen sehr herzlich, die dazu beitragen, dass die Sturmschäden aus dem Stadtbild verschwinden. In Situationen wie diesen, erfüllt es mich mit noch etwas mehr Stolz und Dankbarkeit, Bürgermeister unserer schönen Stadt zu sein.“, so Rogg.


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