Hilfsnavigation

Volltextsuche


Other languages
English    Chinese language
Wappen der Kreisstadt Dietzenbach
Ihr Kontakt zu uns
Stadtverwaltung

Kreisstadt Dietzenbach
Europaplatz 1
63128 Dietzenbach

Tel.: 06074 373-0
Fax.: 06074 373 206

Kontaktformular
Visitenkarte
Stadtplan

Wir sind für Sie nach Terminvereinbarung erreichbar oder zu den
Sprechzeiten
Ihr Weg zu uns

Kreisstadt Dietzenbach in Facebook
Die Kreisstadt Dietzenbach informiert Sie auch in Facebook - Schauen Sie doch mal vorbei!
Facebook und mehr 
Immobilienservice

Immobilienbörse
Kostenfreier Immobilienservice der Kreisstadt Dietzenbach
Kostenfreier Immobilienservice
Immobilien in Dietzenbach suchen und finden. Unseren neuen Service finden Sie hier 
Service & Kompetenz

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf !
Wir nehmen uns Zeit für ein persönliches Gespräch mit Ihnen.
Wir nehmen uns Zeit für Sie
Wirtschaftsförderung in Dietzenbach: Service und Kompetenz sind unsere Stärken. Informieren Sie sich hier, was wir für Sie tun können. mehr 
Führungszeugnis

Führungszeugnis
Führungszeugnis
Führungszeugnis

Beim Bundesamt für Justiz können Sie Ihr Führungszeugnis auch online beantragen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem  Flyer zum Onlineportal des Budesamtes für Justiz [PDF: 855 kB]  
Schnelle Hilfe

115 - Die Behördennummer
115 - Die einheitliche Behördenrufnummer für Ihre Fragen
Für Ihre Fragen
Wir helfen Ihnen hier 
Stadtführer

Stadtführer Dietzenbach
Auf einen Blick: Dienstleistungen, Büros, Geschäfte, Restaurants, Märkte und Feste in Dietzenbach.
Dietzenbach erleben
Machen Sie sich ein Bild über die Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit des Einzelhandels, der Diensleistungsbranche und der Gastronomie in Dietzenbach. mehr 
 
Unser Wetter
zur Webcam

Solarenergie für weißrussisches Gymnasium

Grenzübergreifende, interkommunale Zusammenarbeit ist gestartet

Gorbatschowski & Rogg
Gorbatschowski & Rogg

Anfang 2020 ist ein eindrucksvolles und vor allem grenzüberschreitendes Projekt für eine interkommunale Zusammenarbeit gestartet, welches in seiner thematischen Ausrichtung kaum aktueller sein kann. Es geht um erneuerbare Energie - praktisch, ökonomisch und pädagogisch umgesetzt.

 Die jeweiligen Bürgermeister der weißrussischen Stadt Kostjukovitschi  und der Kreisstadt Dietzenbach haben am 28. Januar einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet, der den Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Gymnasiumdach der weißrussischen Partnerstadt beinhaltet. Eine dezentrale, ökologisch nachhaltige Energieversorgung ist das erklärte Ziel. Insgesamt wird das Projekt etwa 78.000 Euro umfassen, wird aus Fördermitteln und Spenden finanziert und verfolgt Veränderungen auf unterschiedlichen Ebenen.

"nachhaltige und gesunde Infrastruktur schaffen"

Gorbatschowski & Rogg
Gorbatschowski & Rogg
Gorbatschowski & Rogg

„Mit diesem Projekt möchten beide Städtepartner ein Zeichen setzen für gemeinschaftliche Anstrengungen für Umweltschutz und Nachhaltigkeit sowie ein Umdenken in der Bevölkerung anstoßen“, kommentiert Bürgermeister Jürgen Rogg das kommunale Vorhaben. Deshalb sei gerade eine Schule die richtige Stelle.

Sein belarussischer Amtskollege, Bürgermeister Aliaksandre Gorbatschowski, der seit etwa einem Monat im Amt ist, freut sich auf das gemeinsame Projekt: „Der pädagogische Ansatz für die Kinder und Jugendlichen gefällt mir sehr gut. Die Jugend ist unsere Zukunft, für die wir eine nachhaltige und gesunde Infrastruktur schaffen wollen.“

Wie ist es zu dem Projekt bekommen?

Kostjukovitschi & Dietzenbach
Kostjukovitschi & Dietzenbach
Städtepartner

Der Anstoß des Projektes kommt aus Kostjukovitschi, dass seit 1986 - dem Jahr der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl - von Dietzenbach aus unterstützt wird.

Seit 2009 sind beide Kommunen offiziell Städtepartner und pflegen durch den Freundeskreis Kostjukovitschi Dietzenbach e.V. über die Jahrzehnte hinweg einen regelmäßigen Austausch.

Nun kommt ein interkommunales Gemeinschaftsprojekt hinzu, welches es in der Art noch nicht gegeben hat. Es ist eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe, um gegenseitig Einblicke in die Verwaltungsprozesse zu erhalten.

"Es geht um den transnationalen Austausch beider Stadtverwaltungen"

BMZ_DTP_CMYK_de_MMD
BMZ_DTP_CMYK_de_MMD

Hauptinitiator ist Dietmar Kolmer, ehemaliger Erster Stadtrat und heutiger Stadtverordneter der Kreisstadt sowie Vorsitzender des Freundeskreises.

„Mit dem Projekt werden wir langfristig ein Drittel des Strombedarfes - die Grundauslastung - des zentral gelegenen Bezirksgymnasiums mit erneuerbaren Energien decken können“, erklärt Kolmer. Dabei gehe es in erster Linie um den transnationalen Austausch beider Stadtverwaltungen und natürlich auch um die Förderung des ökologischen Bewusstseins, insbesondere bei jungen Menschen. „Neben der Reduzierung der CO² Emissionen und der Energiekosten wird es eine pädagogische Aufbereitung geben. Dies auf beiden Seiten“, so der Initiator.

Schulveranstaltung in Dietzenbach geplant

EG_LOGO_RGB-01
EG_LOGO_RGB-01

In Kostjukovitschi  können die Schülerinnen und Schüler dann täglich am Info-Panel direkt im Schulgelände die Einsparmaßnahmen sehen. Die Lehrkräfte werden die Themen in den schulischen Unterricht in den Fächern Politik, Physik und  Mathematik einfließen lassen.

Auf deutscher Seite ist eine gemeinsame Veranstaltung der beiden weiterführenden Schulen avisiert, an der 200 Schüler*innen teilnehmen werden. Dort soll über das Projekt und die Hintergründe gesprochen und diskutiert werden. Hierfür ist die Teilnahme der weißrussischen Jugendbotschafterin für nachhaltige Energie, Vitalina Petrusevich, vorgesehen. Die in Kostjukovitschi aufgewachsene junge Frau wird über ökologisches Handeln referieren. Es wird auch gemeinsame Materialien in Deutsch und Russisch geben.

Fördermittel und "Städtische Betriee" ermöglichen die Maßnahme

mit ihrer-SKEW_rgb_300dpi
mit ihrer-SKEW_rgb_300dpi

Ermöglicht wird die internationale Zusammenarbeit durch Fördermittel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Gemeinsam mit der Kreisstadt Dietzenbach, vertreten durch Bürgermeister Jürgen Rogg, reichte Dietmar Kolmer bei der zuständigen Stelle, der Engagement Global gGmbH, einen entsprechenden Projektantrag ein. Als Ansprechpartner für die Fördermittel steht die „Servicestelle Kommunen in der Einen Welt“ mit Sitz in Bonn zur Verfügung.

Auf 40 Seiten werden die Rahmenbedingungen detailliert festgehalten. Unter anderem, dass es ein öffentliches Ausschreibungsverfahren zu geben hat, die Auftragsvergabe nach Vergaberecht geschieht und natürlich die Planung und Installation des Solar Panels.

Hier kommen die Städtischen Betriebe Dietzenbach ins Spiel. Der Technische Leiter, Michael Würz, war frühzeitig eingebunden, brachte die Dietzenbacher Erfahrungswerte in den Prozess ein und wird diesen mitbegleiten. So wird er beispielsweise beim Aufbau und der Abnahme der Anlage dabei sein.


http://www.facebook.com/pages/Stadtportal-Dietzenbach/183323078473124?ref=hl
Seitenanfang Seite drucken