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Land Hessen stellt neue Corona-Regeln vor

Am 19.10.2020 wurde das landesweite Eskalationskonzept ergänzt

Coronavirus
Coronavirus
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Aufgrund der weiter steigendenden Infektionszahlen hat das Hessische Corona-Kabinett am 19. Oktober 2020 das bestehende Eskalationskonzept fortgeschrieben und um weitere Maßnahmen ergänzt.

„Wir haben heute die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) mit der Kanzlerin konsequent umgesetzt. Denn je einheitlicher die Regelungen sind, desto klarer und verständlicher sind sie auch“, sagten Ministerpräsident Volker Bouffier und Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz nach der Sitzung des Corona-Kabinetts in Wiesbaden.

Das Eskalationskonzept stellt einen zentralen Baustein zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Hessen dar. Hierin werden klare Vorgaben getroffen, bei welchen Infektionszahlen welche konkreten Maßnahmen vor Ort zu ergreifen sind.

Die Maßnahmen sind für die Landkreise und kreisfreien Städte bindend. Sie müssen durch die zuständigen Gesundheits- und Ordnungsbehörden vor Ort entsprechend umgesetzt werden.

In Form eines Ampelsystems sind bestimmten Inzidenzwerten (Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von 7 Tagen) die zu ergreifenden Maßnahmen zugeordnet:
  

Grün (Inzidenz <20)

  

  • Es gelten die allgemeinen Regelungen. Diese sind auf corona.hessen.de zu finden.  
Gelb (Inzidenz >20)
  • Vorgehen gemäß Eskalationsstufe 1, zudem:
  • Öffentliche Veranstaltungen: Genehmigungen für öffentliche Veranstaltungen sind grundsätzlich mit einem Widerrufsvorbehalt für den Fall steigender Infektionszahlen zu verbinden. 
  • Gesundheitsämter: Es muss ein Personalbestand von fünf Mitarbeitenden pro 20.000 Einwohnern zur Kontaktpersonennachverfolgung sichergestellt werden.
  • Kontrollen: Ordnungsämter müssen die Einhaltung der Maßnahmen verstärkt kontrollieren.  
Orange (Inzidenz >35)
 
  • Vorgehen gemäß Eskalationsstufen 1 und 2, zudem:
  • Öffentliche Veranstaltungen: Nicht mehr als 150 Teilnehmende. Ausnahmen müssen vom Gesundheitsamt unter Anwendung eines Hygienekonzepts genehmigt werden. Bereits erteilte darüberhinausgehende Genehmigungen sind zu überprüfen und ggf. zu widerrufen. 
  • Maskenpflicht: Die Verpflichtung zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes wird ausgeweitet auf die Bereiche Vergnügungsstätten (bspw. Freizeitparks), überall außerhalb des eigenen Sitzplatzes bei öffentlichen Veranstaltungen, in der Gastronomie, in Kirchen und vergleichbaren Räumen. Patientinnen und Patienten müssen bei einem Transport eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Private Feiern in angemieteten oder öffentlichen Räumen: Höchstteilnehmerzahl von 25 Personen (oder zwei Hausständen). 
  • Feiern in privaten Räumen: Höchstteilnehmerzahl von 15 Personen (oder zwei Hausständen) dringend empfohlen.
  • Sperrstunde: Für gastronomische Einrichtungen und Vergnügungsstätten wird den Städten und Gemeinden eine Schließung von 23 bis 6 Uhr empfohlen.
  • Kontrollen: Weitere Verstärkung der Kontrolltätigkeit der Ordnungsämter hinsichtlich der Einhaltung der Corona-Maßnahmen.  
Rot (Inzidenz >50)
 
  • Vorgehen gemäß Eskalationsstufen 1 bis 3, zudem:
  • Maskenpflicht: Bei öffentlichen Veranstaltungen, in öffentlichen Einrichtungen, bei Trauerfeierlichkeiten, in Kirchen und vergleichbaren Räumlichkeiten muss zusätzlich auch am eigenen Sitzplatz eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Für besonders belebte Straßen und Plätze ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung mindestens zu empfehlen. In ambulanten Pflegediensten und Werkstätten für Menschen mit Behinderung gilt Maskenpflicht. 
  • Private Feiern in angemieteten oder öffentlichen Räumen: Höchstteilnehmerzahl von 10 Personen (oder 2 Hausständen).
  • Feiern in privaten Räumen: Höchstteilnehmerzahl von 10 Personen (oder zwei Hausständen) dringend empfohlen. 
  • Sperrstunde und Verbot von Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit: Für gastronomische Einrichtungen und Vergnügungsstätten ist eine Schließung von 23 bis 6 Uhr festzulegen. Der Konsum im öffentlichen Raum und die Abgabe von Alkohol zum Sofortverzehr ist zwischen 23 und 6 Uhr verboten. 
  • Öffentliche Veranstaltungen: In der Regel nicht mehr als 100 Teilnehmende. Bereits erteilte darüberhinausgehende Genehmigungen sind zu überprüfen und ggf. zu widerrufen. Ausnahmen bedürfen eines mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzeptes. 
  • Ordnungsämter: Fokussierung der Tätigkeit der Ordnungsämter hinsichtlich der Einhaltung der Maßnahmen.  
Dunkelrot (Inzidenz >75)
 
  • Vorgehen gemäß Eskalationsstufen 1 bis 4, zudem:
  • Kontaktbeschränkungen: Im öffentlichen Raum dürfen sich maximal fünf Personen oder Angehörige von zwei Hausständen treffen.     
  • Öffentliche Veranstaltungen: Bereits erteilte oder noch zu erteilende Genehmigungen für öffentliche Veranstaltungen sind mit einem strengen Maßstab zu überprüfen und ggf. zu widerrufen.

Aktuelle Regelungen im Kreis Offenbach

Logo des Landkreises Offenbach
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Alle aktuellen Informationen zur Infektionslage im Landkreis Offenbach sowie die derzeit geltenden Regelungen im Kreisgebiet erhalten Sie hier

Wenn Sie sich über die aktuelle Situation in Dietzenbach informieren möchten, können Sie gerne unsere Corona-Sonderseite besuchen.

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