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Rogg zur Corona-Lage

„Mit Gerechtigkeit lässt sich das Virus leider nicht bekämpfen“

Jürgen Rogg mit Schutzmaske
Jürgen Rogg mit Schutzmaske
Bürgermeister Jürgen Rogg

Liebe Dietzenbacherinnen, liebe Dietzenbacher,

das Jahr 2020 sollte ein besonderes Jahr werden, nämlich unser Jubiläumsjahr. Doch es ist zu einem Katastrophenjahr geworden, mit Einschränkungen unserer Freiheit im ungeahnten Ausmaß.

Der zweite Lockdown ist beschlossene Sache und trägt den Beinamen „light“. Doch für viele wird es eine sehr harte Zeit werden. Existenzen stehen auf dem Spiel. Vereinsamung, Zukunftsängste, Depressionen werden eine Folge sein. Die wirtschaftlichen Schäden sind kaum zu prognostizieren. Es stehen schwere Monate bevor. Mit Gerechtigkeit lässt sich das Virus leider nicht bekämpfen.

"nationalen Gesundheitsnotstand verhindern"

Gesundheit geht vor
Gesundheit geht vor
Gesundheit geht vor

Die Beschlüsse des Bundes und der Länder sind einschneidend und fühlen sich in Teilen ungerecht an. Doch diese Maßnahmen gelten (erstmal) bis Ende November. Ob alle Einschränkungen in der Art zum jetzigen Zeitpunkt richtig sind, da gehen die Meinungen auseinander. Da gibt es auch keine Blaupause. Doch Fakt ist, dass Maßnahmen ergriffen werden müssen, um einen nationalen Gesundheitsnotstand in Hessen und Deutschland zu verhindern. Dies ist kein unrealistisches Szenario, dass das Personal in Krankenhäusern entscheiden muss, ob sie Patient A oder Patient B retten, da für beide nicht genügend Kapazitäten vorhanden sind. So ein Zustand, wäre absolut inakzeptabel für ein Land wie Deutschland. Wir ALLE können und müssen dazu beitragen, dies zu verhindern. Es deutet sich, wenn wir ehrlich sind, am Horizont an, dass so ein Schreckenszenario bald Realität werden kann.

Nachbarländer betrifft es bedauerlicherweise schon. Das exponentielle Wachstum muss gestoppt werden. Aktuell verdoppelt sich die Anzahl der Neuinfizierten alle sechs Tage. Der vor wenigen Tagen noch vielfach genannte, kritische Inzidenzwert von 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen ist schon um ein Vielfaches überschritten.

Appell: "Beachten Sie die AHA-L Regelungen"

Mehrsprachiges Plakat zu Corona
Mehrsprachiges Plakat zu Corona
Mehrsprachiges Plakat

Deshalb mein eindringlicher Appell, beachten Sie die AHA-L Regelung. Alltagsmaske, Hygiene, Abstand halten peinlichst genau. Und gerade jetzt im Herbst und Winter gilt es lüften, lüften, lüften. Wir müssen zudem die Kontakte drastisch reduzieren, um dem Virus die Nahrung zu nehmen, um sich zu verbreiten. Es ist ernst! Die Zeiten sind aber auch eine Chance zur Besinnung auf das Wesentliche im Leben.

Wie schon im März gilt es jetzt, zusammen zu halten. Zwar mit Abstand, aber zusammen. Gegenseitige Solidarität, Unterstützung und Respekt ist in dunklen Zeiten wie diesen wichtiger denn je. Auch gegenseitiges Verständnis und das Besinnen auf eine Diskussionskultur gehören dazu. Lassen Sie uns gemeinsam auf unsere Mitmenschen, Nachbarn, Familienangehörige, Kollegen bewusst zugehen, das Gespräch suchen und das Gefühl vermitteln, da ist jemand, der für einen da ist. Der fehlende persönliche Kontakt ist nicht zu ersetzten. Keineswegs, das merken wir deutlich seit Anfang des Jahres.

Durch die Einschränkungen sind Termine weniger geworden. Auf Restaurantbesuche, beliebte Sportarten, Kultur und vieles mehr müssen wir erneut verzichten. Das ist schmerzlich, aber wie gesagt dringend notwendig, um die Infektionskette zu unterbrechen. Zeitfenster werden auf der anderen Seite frei. Das ist auch eine Chance, sich mit mehr Zeit und Intensität Menschen zu widmen, sie anzurufen, anzuschreiben oder  mal wieder einen klassischen Brief zu schreiben. Für eine Person, die beispielsweise tagelang allein Zuhause sein muss, kann ein Anruf oder ein Brief Balsam für die Seele sein.

Den Ignoranten da draußen sage ich, wir als Gesellschaft sind und bleiben wachsam.

Stadtpolizei
Stadtpolizei
Stadtpolizei

Ich weiß, dass die überwiegende Mehrzahl der Menschen in unserer Stadt die AHA-L Regelung, also Alltagsmaske, Hygiene, Abstand halten sowie Lüften einhalten. Vielen Dank! Es gibt jedoch auch Menschen, die diese einfachen und doch wirksamen Maßnahmen nicht einhalten (wollen). Sie handeln unsolidarisch und können das Gesundheitssystem kippen. Im Rhein-Main-Gebiet sind wir kurz davor, sodass Patienten heute bereits in den Norden Hessens zur medizinischen Versorgung gebracht werden.

Im Rathaus, bei den städtischen Betrieben und den Stadtwerken tun wir alles dafür, unsere Aufgaben der Daseinsvorsorge trotz der Corona-Krise zu erfüllen, Frischwasser, Abwasser, Müll, Straßenbeleuchtung, Fernwärme und um einiges mehr kümmern sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit großem Engagement machen wir das für Sie. Doch auch da sind Engpässe schon jetzt zu verzeichnen. Allein in den Kitas kommen wir nicht drum herum, Gruppen oder gar ganze Einrichtungen temporär zu schließen. COVID-Erkrankte nehmen zu, auch bei uns. Ich weiß nicht, wie wir ohne die Disziplin der Bevölkerung die Betreuung noch flächendeckend anbieten können. Sie sehen, unser System steht an vielen Ecken auf ganz wackeligen Füßen.

Wie auch schon zu Beginn der Pandemie gilt mein großer Dank den Bürgerinnen und Bürgern, die die bisherigen Einschränkungen verantwortungsvoll einhalten. Die vernünftig und solidarisch Handeln. Die sich in vielen nachbarschaftlichen Initiativen in unserer Stadt gegenseitig unterstützen. Das gibt mir Kraft und Zuversicht, auch in dieser zweiten Welle.

Den Ignoranten da draußen sage ich jedoch, wir als Gesellschaft sind und bleiben wachsam. Ihr seid zwar laut, aber nicht die Mehrheit. Wir als Ordnungsbehörden werden kontrollieren und sanktionieren. Es wird empfindliche Strafen geben. Es sind Entscheidungen, die keinem leicht fallen aber nötig sind.

Aktuell gilt es weiterhin: Wir stehen zusammen, aber mit mindestens 1,5 Meter Abstand!

Bleiben Sie gesund!

Ihr Bürgermeister
Jürgen Rogg

[02.11.2020]

Die Botschaft in anderen Sprachen!

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