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Imkerverein Maingau spendet Honigbaum

Vorratslager für Insekten

Baumspende Imkerverein Maingau
v.l.n.r. Imkerin Gisela Schiratis-Erlat, Michael Würz (Technischer Leiter der Städtischen Betriebe Dietzenbach), Bürgermeister Jürgen Rogg, Erster Stadtrat Dr. Dieter Lang und Günter Keim, Vorsitzender des Imkervereins Maingau.
Baumspende Imkerverein Maingau

Eine Attraktion für Bienen und ihre Insektenfreunde ziert nun das Wiesenstück vor dem Rathaus, gleich neben dem Waldgeisterstamm. Als Geschenk an die Stadt Dietzenbach und zugleich als Vorratskammer für das summende Volk hat der Imkerverein Maingau dort einen sogenannten Honigbaum gespendet. „Wir versuchen grundsätzlich nachhaltige Projekte zu finanzieren“, sagte Günter Keim, Vorsitzender des Imkervereins, bei der Übergabe.

Das neue Grün in der Stadt hat viele Namen wie etwa „Japanischer Schnurbaum“ oder „Perlschnurbaum“. Der treffendste ist jedoch sicher die eher umgangssprachliche Bezeichnung „Honigbaum“. Das Gehölz zählt zu der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler und soll einmal ein mittelgroßer Baum mit breiter Krone werden. Für kleine geflügelte Gesellen ist er wie ein Lebensmittellager, bietet er doch reichlich und leckeren Nektar. „Das gilt insbesondere, wenn ab Juli die Blühwiesen abgeblüht sind, dann kann so ein Baum die Ernährungslücke schließen“, stellte Keim fest.

Weiteres Engagement für Insekten angekündigt

Geschichtspfad Blume
Geschichtspfad Blume
Blüten und Insekten

Bürgermeister Jürgen Rogg, der am 16. April 2019 als Geschenk noch zusätzlich ein Buch zum Thema „Bienenweiden“ erhielt, bedankte sich herzlich bei den Imkern für die Spende. „Sie können sicher sein, dass wir weitere Projekte im Sinne der Insekten in Vorbereitung haben“, versprach er. Unter anderem habe die Jagdgenossenschaft beschlossen, 1.000 Euro für Blühmischungen zu spenden, sodass Dietzenbacher Landwirte Blühwiesen sähen können.

Ausgestattet mit einem Wassersack, hat der Jungbaum an seinem Platz nun Ruhe und Gelegenheit zu wachsen und zu gedeihen. Dafür haben die Gärtner der Städtischen Betriebe die besten Bedingungen geschaffen, vor der Einpflanzung die Erde ausgetauscht und Substrat eingefüllt. „Es ist ein guter Standort mit feuchtem Untergrund“, lobte Imker Keim. Eine kleine Tafel mit einem Hinweis auf den Spender soll demnächst auch Vorbeigehende auf den Baum hinweisen.

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