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Ausgezeichnet für Klimaschutzengagement

Ökoprofit-Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen

Ökoprofit Klimaschutz
Zufriedene Gesichter bei den Projektbeteiligten und Vorgesetzten: Jörg Helbig, Sven Reichard, Monika Rühr, Bürgermeister Jürgen Rogg, Harald Leibrandt und Erster Stadtrat Dr. Dieter Lang«
Ökoprofit-Projekt

Ein weiterer konkreter Schritt für mehr Klima- und Umweltschutz ist gegangen worden. Die Frankfurter Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und Rouven Kötter, Erster Beigeordneter des Regionalverbands FrankfurtRheinMain, haben die Kreisstadt Dietzenbach für ihr tatkräftiges Engagement für den Klimaschutz als „Ökoprofit-Betrieb 2020“ ausgezeichnet.

Ökoprofit ist ein seit vielen Jahren bewährtes Projekt für die Verbesserung des betrieblichen Umwelt- und Klimaschutzes. Dies geschieht durch eine Optimierung des Ressourcenverbrauchs, einer Steigerung der Energieeffizienz und auch einer Senkung der Betriebskosten sowie des CO2-Verbrauchs am Standort. In 2020 haben insgesamt 35 Betriebe, Unternehmen und Kommunen aus Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet teilgenommen.

Die Kreisstadt Dietzenbach beteiligte sich etwa ein Jahr lang am Umweltmanagement-Projekt „Ökoprofit“. In acht gemeinsamen Workshops haben das Dietzenbacher Capitol und das städtische Bau- & Immobilienmanagement seit Oktober 2019 Daten und Kennzahlen zu unterschiedlichen Aspekten erhoben. Zu diesen gehören Organisation und Kommunikation, Daten und Controlling, Energie und Emissionen, Abfall, Wasser, Gefahrstoffe, Recht, Einkauf, Arbeitsschutz, Nachhaltigkeitsmanagement und Biodiversität. Zusätzlich wurden in vier Beratungen - eine vor Ort, die anderen drei wurden coronabedingt webbasiert durchgeführt – aufgezeigt, in welchen Bereichen hinsichtlich Umweltentlastung, Kostensenkung und Rechtssicherheit Optimierungspotenziale bestehen (beispielsweise durch die Nutzung von Abwärme zur Wärmerückgewinnung).

„Wir sind als Verwaltung stolz darauf, dass wir die Ehrung entgegen nehmen konnten“

Dietzenbacher Capitol
Dietzenbacher Capitol fotografiert vom Rathausdach
Dietzenbacher Capitol

Das Ziel war klar: Ein qualifiziertes Umweltprogramm soll festgelegt werden, wobei kurzfristig zu realisierende Maßnahmen gleich umgesetzt und langfristige Ziele als Umweltprogramm schriftlich formuliert werden.

Monika Rühr, Abteilungsleiterin des städtischen Immobilienmanagements erklärt: „Die konkreten Maßnahmen sind der Austausch der großen Kältemaschine (101kW) gegen eine kleinere Anlage mit einer Anschlussleistung von 38,7kW, die Gebäudeautomation in Teilbereichen, der Austausch der Steuerung/Regelung im Heizungsraum sowie die Planung einer Fotovoltaik-Anlage und ein Gründach. Insgesamt können damit 55.137 kg CO2 und 137.500 kWh Strom pro Jahr eingespart werden.“

Eine Umweltleitlinie bildet die Basis für die Umweltziele und die durchzuführenden Maßnahmen. Dort spiegelt sich die Philosophie der Kreisstadt Dietzenbach im Hinblick auf den Umweltbezug wider. Deren Erarbeitung war ein wichtiger Bestandteil des einjährigen Ökofit-Programms. Sach- und fachkundige Personen aus der Region sowie Umweltgutachter und Umweltauditoren überprüften im September 2020 für das Dietzenbacher Capitol die erarbeiteten Zahlen und die Einhaltung der Anforderungen.

„Wir sind als Verwaltung stolz darauf, dass wir das Projekt erfolgreich abschließen und die Ehrung entgegen nehmen konnten“, erklärt Bürgermeister Jürgen Rogg. „Ein großes Dankeschön gilt den beteiligten Mitarbeiter*innen, die mit viel Engagement am Projekt gearbeitet haben“, so Rogg weiter.

Erster Stadtrat Dr. Dieter Lang ergänzt: „Der intensive Austausch sowie die Erkenntnisse sind eine hervorragende Basis, die Potenziale auch in anderen Liegenschaften zu nutzen. Zumal bei der energetischen Sanierung viele Innovationen auf den Markt gekommen sind, die ökologisch wie auch ökonomisch äußerst interessant sind.“

Die Projektrunde 2019/2020 wurde im Oktober 2019 vom Regionalverband Frankfurt/Rhein-Main unter der Leitung des Kooperationspartners von Ökoprofit, der Fa. Arqum aus Frankfurt gestartet. Unterstützt wird das Programm von der IHK und der Wirtschaftsförderung Frankfurt. Der Regionalverband Frankfurt/Rhein-Main hatte die Kampagne auf Unternehmen und Kommunen in der Region ausgeweitet und der Kreisstadt Dietzenbach eine Teilnahme an dem Projekt ermöglicht.

Am Projekt nahmen neben der Kreisstadt Dietzenbach die Firmen und Kommunen Biotest AG, Central Global Cargo, die Gemeinde Wölfersheim, Jean Bratengeier Bau, Krieger + Schramm, die Stadt Dreieich, die Stadt Eschborn, das Frankfurter Personal- und Organisationsamt, das Studierendenwerk Darmstadt und die Wirtschaftsförderung Frankfurt teil. Insgesamt konnten im Rahmen des Projekts 6.991.862 Kilowattstunden Energie und 12.631.783 Kilogramm CO2 und damit über 710.820 Euro Betriebskosten eingespart werden. Die vermiedene CO2-Menge reicht rechnerisch dafür aus, um mit einem Kleinwagen die Erde insgesamt 1.973 Mal zu umrunden.

„Die Projektrunde 2020 war sicherlich eine der schwierigsten, seit Ökoprofit in Frankfurt angeboten wird. Aber die teilnehmenden Unternehmen und kommunalen Betriebe haben die Aufgaben trotz der Corona-Krise mit Bravour gemeistert“, sagte Stadträtin Rosemarie Heilig „So kommen wir unserem Ziel wieder ein Stück näher, bis 2050 etwa die Hälfte des Energieverbrauchs einzusparen“.

Frankfurt und der Regionalverband arbeiten seit 2013 zusammen am Ziel, die Region bis 2050 weitestgehend ohne fossile Brennstoffe zu versorgen; die Metropole will bis dahin sogar ganz auf erneuerbare Energie umgestiegen sein. In der Runde 2018/2019 sparten die Teilnehmer insgesamt 1,1Mio. kWh Strom oder 1 Mio. kg CO2 ein – im Gegenwert von 830.500 Euro. Zur Veranschaulichung: Der nicht verbrauchte Strom könnte einen Vier-Personen-Haushalt 339 Jahre lang versorgen, das nicht ausgestoßene CO2 entspricht der Ökosystemleistung von etwa 40.000 Bäumen.


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