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Kultur- und Sportförderpreis 2020

Preisübergaben auf Video aufgezeichnet

Preisträger Sport- und Kulturförderpreis 2020
Von links: Christel Germer, Gerolf Baum, Gisela Kieß, Jürgen Rogg
Preisträger und -trägerin (Mitte)

Am Mittwoch, 6. Januar 2021 wurden – in einer der aktuellen Corona-Lage angemessenen Weise – die diesjährigen Förderpreise der Stadt Dietzenbach für Kultur und Sport im kleinsten Rahmen im Stadtverordneten-Sitzungssaal im Rathaus übergeben.

Diese kleine aber feine und trotz aller Umstände feierliche Übergabe wurde auf Video aufgezeichnet und wird voraussichtlich ab Sonntag auf den sozialen Netzwerken der Stadt sowie auf der städtischen Homepage zu sehen sein.

Geehrt wurde Gisela Kieß mit dem Sportförderpreis für knapp 50 Jahre bemerkenswertes Engagement in ehrenamtlichen Bereichen des Sports und des Sozialen in der Kreisstadt Dietzenbach.

Den Kulturförderpreis erhielt der Kerbverein Dietzenbach für seine kreative Weise, eine Brücke zu schlagen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Alte Traditionen und die Trends der modernen Zeit werden hier innovativ vereint.

Laudatio zum Sportförderpreis an Gisela Kieß

Liebe Gisela Kieß,

es ist schön und qua deiner absolut bemerkenswerten Leistungen für Dietzenbach nur folgerichtig, dass du heute hier bist. Gerne hätte ich dir vor großem Publikum im feierlichen Rahmen und sicherlich tosendem Applaus des Neujahrsempfangs der Kreisstadt den heutigen Sportförderpreis überreicht. Doch die Pandemie zwingt uns zu vielem, auch zur Improvisation bei Preisverleihungen.

Den Dreiklang „Dietzenbach“, „Sport“ und „Gisela Kieß“ gibt es schon lange und hat an Bedeutung für unsere Stadt von Jahr zu Jahr zugenommen. Dieser „Dreiklang“ verbindet, bewegt und stärkt. Du verbindest, bewegst und stärkst nicht nur Menschen, sondern auch unsere Gesellschaft in vielerlei Hinsicht. Du hast u.a. als 1. Vorsitzende der Sportgemeinschaft Dietzenbach von 2011 bis 2020 Führungsverantwortung übernommen. In dieser Zeit habe ich dich kennen und sehr schätzen gelernt. Als 1. Vorsitzende hast du eine Vorbildrolle für andere Frauen eingenommen.

Du denkst über den Tellerrand hinaus und betrachtest bei der Entwicklung des Vereins immer auch unser Dietzenbach und die Menschen mit. Deine Stärke ist die Kooperation im Netzwerk der vielen sozialen Akteure in der Stadt. Du verbindest mit deiner herausragenden Persönlichkeit sportliches, gesellschaftliches und soziales Engagement mit einer Selbstverständlichkeit, die seinesgleichen sucht. Und dabei gehst du eigene Wege, dank deinen innovativen Ideen. Du entwickelst gemeinsam mit anderen Zukunftsperspektiven.

Liebe Gisela, du zeigst seit deinem Zuzug 1972 nach Dietzenbach bis heute durchgehend ein sehr hohes Engagement in den ehrenamtlichen Bereichen des Sports und des Sozialen. Dass Du mit Deiner Familie vor 50 Jahren nach Dietzenbach kamst, war und ist zweifelsohne ein großer Gewinn für unsere Stadt.

Ein Blick auf die vergangenen, knapp fünf Jahrzehnte deines Wirkens ist ein Beleg dafür. Auch ein Blick in die Vielfalt deines Wirkens. Nach dem Umzug 1972 von Kiel nach Dietzenbach hast Du als Übungsleiterin „Eltern-Kind-Turnen“ und „Leistungsturnen Mädchen“ bei der Turngemeinde Dietzenbach e.V. begonnen. Schnell hattest du auch die Position der „Festwartin“ inne und hast viele Veranstaltungen organisiert. Angefangen vom Kerbtanz – hier gibt es eine wunderbare Verbindung zum Kulturförderpreis, der an den Kerbverein Dietzenbach geht - über Weihnachtsfeiern bis zu Kinderfasching.

Du hast in der Damenmannschaft der Handballabteilung gespielt. 1976 tratst du in die Tennisabteilung der Sportgemeinschaft Dietzenbach 1945 e.V. ein. Dort auch, klar, wie sollte es anders sein, als Festwartin. Bei Clubfesten, Fahrradrallyes, Holzschlägerturnieren und so weiter hast du die Menschen verbunden, bewegt und gestärkt. Zehn Jahre später hast Du als Jugendsportwartin der Tennisabteilung der SG den Tennissport mitgeprägt. 12 Jahre lang in dieser Funktion. Dies zu einer Zeit, als Boris Becker und Steffi Graf einen regelrechten Tennis-Boom in Deutschland auslöste. Zu der Zeit etwa, habe auch ich mit Tennis angefangen.

Auch Jugendleiterin im Hauptverein bist du gewesen. In dieser Zeit nahm dein soziales Engagement an Fahrt auf. 1989 hast du dich als Schulelternbeiratsvorsitzende der Ernst-Reuter-Schule in Dietzenbach für die Interessen von Schülern und Eltern starkgemacht. Diese Funktion hast du wieder mit großem Engagement 10 Jahre lang wahrgenommen. Dies war eine turbulente Zeit. Ich erinnere beispielhaft an die Einrichtung eines Gymnasialzweigs oder die Umwandlung der Schule in eine Additive Gesamtschule. Dies wurde u.a. auch durch Schulstreiks und Protestfahrten nach Wiesbaden erreicht. Hier stand Gisela Kieß federführend an vorderster Front. Die Entwicklung der Schule binnen der zehn Jahre von 500 auf 1.000 Schülerinnen und Schüler wäre ohne dieses Engagement kaum zustande gekommen. So hast Du auch den Bildungsstandort Dietzenbach mit deinem Engagement weiterentwickelt und gestärkt.

Zurück zum Sport: 1998 wurde Gisela Kieß zur stellvertretenden Vorsitzenden der SGD gewählt und am Aufbau der Tanzabteilung beteiligt. Weiterhin war sie Verhandlungspartnerin der Kooperation zwischen SGD und FCD im Bereich des Fußballs sowie der beiden Handballabteilungen von SGD und TGD. Sie hat also auch Vereine und Sparten verbunden, strukturell bewegt und letztendlich auch gestärkt. Was den Handball betrifft, so konnte 2006 eine Fusion erfolgreich abgeschlossen werden. Seit dem existiert als Spielgemeinschaft (HSG) beider Vereine. Sehr erfolgreich wie ich meine. 2011 wurde Gisela Kieß zur Ersten Vorsitzenden der SGD gewählt und bekleidete seitdem diese Funktion bis Ende 2020.

Die Bedingung und Erwartung für die Übernahme des Ersten Vorsitzes waren die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge, um eine hauptamtliche Organisationsleitung einstellen zu können. Ein großer Sprung für einen Verein. Dir ging ihr dabei um eine stärkere Professionalisierung, die Erschließung neuer Angebote und die Erhöhung des sozialen Engagements des Vereins. Dieses Ziel hast du mit Ausdauer, Energie und Teamgeist verfolgt. Als langjähriges Mitglied der SG kann ich mich daran noch gut erinnern. Im Oktober 2011 wurde die Stelle der hauptamtlichen Organisationsleitung besetzt, erst in Teil- später in Vollzeit.

Gleichzeitig erhöhte der Verein sein soziales Engagement und wurde Kooperationspartner der Kreisstadt Dietzenbach im Bereich der Integration und der Implementierung von Sport- und Bewegungsprojekten in sozialen Brennpunkten. Kindern, Jugendlichen und auch Müttern werden seitdem Angebote der Bewegung direkt vor Ort unterbreitet. Mutter-Kind Turnen, Zumba, Ballettkurs für Kinder, Boule-Spiel und vieles mehr entstand.

Die SGD war mit dir, Gisela Kieß an der Spitze, immer in den Sitzungen des städtischen Integrationsprojekts „Wir bewegen uns“ engagiert. Insgesamt hast du dort über 100 Einzelprojekte mit geplant, entschieden und teilweise durchgeführt. Ziel dabei ist es u.a., Menschen mit Migrationshintergrund für den Sport und das Engagement im Verein zu gewinnen. Auch um Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, der Möglichkeit zur Beteiligung an Prozessen der Willensbildung und Entscheidung sowie nicht zuletzt um Demokratieförderung geht es dir dabei.Diese gesellschaftlichen Bereiche werden dank deiner Arbeit und der des gesamten Teams der SGD vereint und gestärkt.

2014 haben wir, also die SGD und die Kreisstadt Dietzenbach, den Kooperationsvertrag im Bereich des Boxprojekts ausgehandelt. Unser Dietzenbacher Boxprojekt ist als Gewaltpräventionsprojekt konzipiert und gibt über 80 Jugendlichen die Möglichkeit zu trainieren, Hausaufgaben zu erledigen, sich auf eine Ausbildung vorzubereiten und in den Räumen des Projekts auch Freizeit zu verbringen. Ich erinnere mich gerne und mit Stolz an die verschiedenen Auszeichnungen für diese Kooperation.

Und nun denkt man, da geht doch kaum noch mehr. Doch, Gisela Kieß kann. Denn gleichzeitig hast du die Kooperation mit der TGD intensiviert und bist MitInitiatorin der umfangreichen, geplanten Verschmelzung der vier großen Sportvereine in Dietzenbach. Ein komplexer schwieriger Prozess. Als Schirmherr dieses Projektes kann ich sagen – Ihr habt das sehr professionell gemacht und wir sind gut vorangekommen.

Nicht zuletzt hast du in Zeiten der Krise die Digitalisierung des Vereins vorangetrieben und neben einer modernen Homepage und ersten OnlineSportangeboten auch die Erstellung der digitalen Festschrift zum 75 Jahre Jubiläum der SGD aktiv unterstützt.

Gisela Kieß hat in den 50 Jahren zweifelsfrei an vielen Stellen unserer Stadt Dietzenbach bewegt, vereint und gestärkt. Dabei bist du jung und aktiv geblieben und wirst es wohl auch bleiben, so wie ich dich kenne.

Liebe Gisela, Ich überreichte Dir hiermit den Sportförderpreis 2020 der Kreisstadt Dietzenbach, der mit 1.000 Euro dotiert ist. Für all Dein Engagement für den Sport, für die Gesellschaft und für unser Dietzenbach gilt mein aufrichtiger Dank, auch im Namen des Magistrats der Kreisstadt.



    Es gilt das gesprochene Wort


Laudatio zum Kulturförderpreis an Kerbverein Dietzenbach


Liebe Kerbborsche und liebe Kerbmädsche,

Ja, richtig gehört. Kerbmädsche. Im Kerbverein Dietzenbach gelingt es Euch, eine Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart zu bauen. Viele Werte und Eigenschaften, die teilweise als Gegenpool gelten, vereinigt Ihr par excellence. Euer Rückblick in die Geschichte reicht viele 100 Jahre zurück. Euer Ausblick in die Zukunft ist vorbildhaft in ihrer zeitgemäßen Ausrichtung. Ihr steht für Tradition wie kaum ein anderer Dietzenbacher Akteur. Und ihr steht für Moderne. Ihr steht für Brauchtum, Kreativität, Geschlechtergerechtigkeit und jugendliche Frische. Wem ist die Kerb! Euch ist die Kerb!

Ohne Euer leidenschaftliches Engagement wäre das älteste Fest unserer Stadt womöglich Geschichte. Selbst in diesen schwierigen, von der Corona-Pandemie geprägten, Zeiten, lasst ihr Euch nicht entmutigen. So hat die Absage aller Veranstaltungen in 2020 Euch nicht davon abgehalten Kerb-Feeling zur 266. Kerb zu verbreiten. Mit Mini-Kerbkränzen, blau-gelbwehenden Fahnen und Wimpeln in der Altstadt, einem Mini-Kerb-Baum und dem Kerbkuchenverkauf habt ihr eine „Kerb ohne Kerb“ initiiert. Auch einen Mund-Nasenschutz im Wappen-Design gibt es dank dem Kerbverein und eines Dietzenbacher Unternehmens.

Mit Hilfe von Sponsoren und mit Unterstützung der Stadt und der Städtischen Betriebe wurde erst vor wenigen Monaten am Harmonieplatz, dem „Zuhause“ des Kerbvereins, ein festes Fundament für den Kerbbaum errichtet. Die Einweihung des Fundaments musste der Pandemie wegen leider verschoben werden. Umso mehr hoffe ich, in diesem Jahr einen prächtigen Kerbbaum und eine unbeschwertes 267. Kerb dort sehen zu können.

Ein derartiger Blick auf das Dietzenbacher Brauchtum mit gleichzeitiger Darstellung einer modernen Stadt und Gesellschaft sowie das intensive, damit verbundene Engagement vor allem der jungen Leute, ist eine Auszeichnung mit dem Kulturförderpreis wert.

Schauen wir einmal kurz zurück: Die Kerb als ehemals kirchliches Fest ist in den historischen Schilderungen zur Stadt Dietzenbach eines der meistgenannten Themen. Unter der Beteiligung der gesamten Bevölkerung wurde mit dem Fest jährlich an den Geburtstag der evangelischen Kirche in der Darmstädter Straße gedacht, die am 27. Oktober 1754 eingeweiht wurde. Heute weiß man, dass die Kirche auf einem noch viel älteren Fundament steht und als ältestes Gebäude der Stadt gilt.

Gefeiert wird die Kirchweih inzwischen alljährlich an dem Wochenende um den 28. Oktober. Zahlreiche historische Bilder zeugen von der langen Tradition des Kerb-Festes mit einer regen Beteiligung der jeweiligen Kerbborsche. Nach ein paar ruhigeren Jahren flammte die Tradition in den 1970er Jahren, auch anlässlich der Stadtwerdung, für einige Zeit wieder groß auf. Doch auch darauf folgte eine weniger „kerbbetonte“ Zeit, bis im Jahr 2004.

Anlässlich des 250. Geburtstages der Kirche ergriffen ein paar „alte Kämpen“ die Initiative, um die Dietzenbacher Jugend zu animieren, den alten Brauch wieder aufleben zu lassen. Zu erwähnen sind dabei alteingesessene Dietzenbacher wie Reiner Wagner, Rainer Rill, Peter Maul, Axel Schäfer, Rainer Riff und Jürgen Altmannsberger. Die Aktion trug nachhaltig Früchte wie man sieht: Ein Jahr später bereits gab es elf junge Kerbborsche.

Im Jahr 2009 gründete sich schließlich der „Kerbverein Dietzenbach“. Zum Gründungsvorsitzenden wurde Gerolf Baum gewählt, der das Amt aktuell auch innehat. Dazwischen war Peter Maul einige Jahre 1. Vorsitzender. Ich als Bürgermeister erinnere mich noch gut an die Gründungssitzung bei Stefan Willmann in der Werkstatt. Schließlich gehöre ich ebenfalls zu den Gründungsmitgliedern.

Das Ziel des Vereins ist es, die Tradition der Kirchweih nicht nur für den Ort zu bewahren, sondern sie auch stetig weiterzuentwickeln. Das alte Brauchtum soll gepflegt und behutsam den neuen Zeiten der modernen Kreisstadt Dietzenbach angepasst werden. Hier zeigt sich Eure Stärke. Denn gemäß der gesunden Mischung aus Tradition und Moderne gibt es seit dem Jahr 2019 offiziell auch Kerbmädscher.

Lieber Mitglieder des Kerbvereins Dietzenbach, es ist Euch über die Neuerungen hinaus eine Selbstverständlichkeit, sorgsam die überlieferten Symbole wie Kerbbaum, Kerbkranz und Kerbbobb, letztere mittlerweile auch in einer weiblichen Variante, zu pflegen. Ebenso die historisch überlieferten Rituale wie Kerbansprache, Kerbparre Kerbvadder und Kerbmodder sowie die Verbrennung der Kerbbobb mit Grabrede und Leichenschmaus am letzten Kerbtag.

Ihr baut stetig an der Brücke von der Vergangenheit in die Zukunft. Ihr bringt unsere Dietzenbacherinnen und Dietzenbacher zusammen. Ihr bereichert unser kulturelles Leben in Dietzenbach. Euch ein herzliches Dankeschön dafür, auch im Namen des Magistrats der Kreisstadt Dietzenbach. Ich bin froh und stolz, heute einen solch aktiven, engagierten und zukunftsträchtigen Verein mit dem 1.000 Euro dotierten Kulturförderpreis 2020 der Kreisstadt Dietzenbach auszeichnen zu dürfen.



    Es gilt das gesprochene Wort



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