FAQ

Häufige Fragen zum Integrierten Quartierskonzept

1. Was ist ein Integriertes Quartierskonzept?

Ein Integriertes Quartierskonzept dient der Bestandsaufnahme, Analyse und Maßnahmenentwicklung zur Reduzierung von Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen in einem Quartier, also einem abgrenzbaren Teilgebiet einer Stadt. Im Fokus stehen Strom- und Wärmeversorgung, energetische Sanierung, Mobilität sowie Klimaanpassung. Dabei werden der Ist-Zustand und Potenziale erfasst sowie Ideen und Maßnahmen für eine nachhaltige Gestaltung des Quartiers entwickelt. 

2. Welchen Nutzen habe ich durch das Integrierte Quartierskonzept?

Sie erhalten durch das Integrierte Quartierskonzept die Möglichkeit, mehr über den energetischen Zustand Ihres Gebäudes zu erfahren. Sie erfahren mehr über energetische Optimierungsmöglichkeiten Ihres Gebäudes, um den Energieverbrauch zu senken, Energie einzusparen und somit Energiekosten zu reduzieren.

Der Sanierungsmanager Michael Raddatz steht Ihnen auf der Basis Ihrer individuellen Daten gerne für einen weitergehenden Austausch zur energetischen Ertüchtigung Ihres Gebäudes zur Verfügung.

3. Um welches Quartier geht es?

Das Quartier „Erweiterter Ortskern“ umfasst den in der nachfolgenden Karte eingerahmten Teilbereich des Stadtgebietes von Dietzenbach.

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4. Wer erstellt das Integrierte Quartierskonzept?

Das Planungsbüro EnergyEffizienz GmbH mit Sitz in Lampertheim wurde mit der Erstellung des Quartierskonzepts beauftragt. Das beauftragte Büro hat bereits eine Vielzahl vergleichbarer Projekte für Kommunen organisiert und durchgeführt.

5. Wie wird das Integrierte Quartierskonzept finanziert?

Die Erstellung des Integrierten Quartierskonzeptes wird durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, sowie durch das Land Hessen gefördert.

6. Wie ist das Vorgehen bei der Erstellung des Quartierskonzepts?

In einem ersten Schritt wurden Anfang Februar 2023 Fragebögen an alle Gebäudeeigentümer*innen im Quartier verteilt. Das Ausfüllen der Fragebögen hilft dabei, den Ist-Zustand im Bereich Strom und Wärme, den Gebäudezustand sowie das Mobilitätsverhalten und die Begrünungssituation zu erfassen. Das Ausfüllen des Fragebogens ist von hoher Bedeutung, denn je mehr Fragebögen ausgefüllt werden, desto genauer werden die Angaben für das Konzept.

Am Mittwoch, den 15.02.2023 fand die öffentliche Auftaktveranstaltung statt. Bei dieser wurden der Ablauf des Integrierten Quartierskonzepts sowie der Fragbogen erläutert. Im Anschluss bestand die Möglichkeit offene Fragen sowie Diskussionspunkte der Zuschauer*innen zu klären. Darauf aufbauend werden weitere Veranstaltungen durchgeführt.

Das fertige Konzept wird die Bestands- und Potenzialanalysen zusammenfassen und konkrete Maßnahmenvorschläge für einen Treibhausgasärmeren, grüneren sowie energieeffizienteren Gebäudebestand des Teilbereiches der Kreisstadt Dietzenbachs enthalten.

7. Was habe ich davon, den Fragebogen auszufüllen?

Als Dankeschön für das Ausfüllen des Fragebogens erhalten Gebäudeeigentümer*innen einen individuellen Steckbrief mit Einsparpotenzialen und Sanierungsvorschlägen für ihr Gebäude. Mit diesem Steckbrief können diese im Anschluss mittels eines Energieberaters oder durch den Sanierungsmanager Michael Raddatz Fördermöglichkeiten erfragen, um die gewünschten energetischen Veränderungen umzusetzen. Sie tragen somit aktiv zu einem nachhaltigeren, klimafreundlicheren Handeln von Morgen bei und sparen nebenbei noch Energiekosten.

8. Warum finden öffentliche Veranstaltungen und Workshops statt?

Die Bürgerinnen und Bürger der Kreisstadt Dietzenbach, die im Quartier wohnen oder dort Gebäudeeigentum haben, sollen beim Vorhaben miteinbezogen werden. Darüber hinaus sind selbstverständlich auch alle anderen interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Die öffentlichen Veranstaltungen und Workshops dienen der Vorstellung und Diskussion des jeweiligen Projektstandes. Zudem wird hierbei die Gelegenheit geboten, Fragen zu klären und sich mit eigenen Ideen und Anregungen einzubringen. Die Ideen und Anregungen sollen anschließend in das Konzept eingebunden werden.

9. Warum haben Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers einen Fragebogen erhalten?

Eigentümer*innen im Quartier erhalten einen Fragebogen mit Fragen zum Gebäude, zum Energie- und Stromverbrauch sowie zum Mobilitätsverhalten. Anhand dessen lässt sich ableiten, wie hoch der Strom- und Wärmeverbrauch im Quartier ist und wo die Potenziale bei der Strom- und Wärmebereitstellung liegen. Die Angaben zum Mobilitätsverhalten helfen bei der Analyse des Ist-Zustandes. Durch die Workshops zu den Themenbereichen Energieeffizienz, Mobilität sowie Klimaanpassung lassen sich Maßnahmen für ein klimafreundlicheres Quartier ableiten.

10. Müssen Bewohnerinnen und Bewohner den Fragebogen ausfüllen, wenn diese ihn erhalten haben?

Das Ausfüllen des Fragebogens ist vollkommen freiwillig. Je mehr ausgefüllte Fragebögen zurückgesendet werden, desto besser für die Erstellung des Quartierskonzepts. Eine Pflicht zum Ausfüllen besteht nicht. Außerdem entstehen durch das Ausfüllen keine Verpflichtungen. Sie erhalten jedoch bei Ausfüllen des Fragebogens als Dankeschön einen Steckbrief zu ihrem Gebäude mit Sanierungsvorschlägen.

11. Ist der Fragebogen / das Konzept mit der Kreisstadt abgestimmt?

Ja, Fragebogen und Konzept werden mit der Kreisstadt abgestimmt. Die Kreisstadt und das Planungsbüro stehen im ständigen Austausch, um das Konzept bestmöglich zu entwickeln.

12. An wen kann man sich wenden bei weiteren Rückfragen während der Erstellung des Integrierten Quartierskonzeptes?

Sie können Sie bei jeglichen Fragen, Unklarheiten oder Anregungen an folgende Ansprechpartner wenden:

Frau Susann Mende

Kreisstadt Dietzenbach
Klimaschutz
Klimaschutzmanagerin

Europaplatz 1
63128 Dietzenbach