1970 - Verleihung der Stadtrechte

(symbolisiert durch Würfel mit Fachwerk für das dörfliche Dietzenbach und ”unfertigen” Steinwürfel für das in der Entwicklung befindliche städtische Dietzenbach; Steinwürfel mit leicht überdimensionierten Applikationen, die auf eine Baustelle verweisen - Maurerkelle, Zollstock, Thermoskanne)

Die dörflich geprägte Gemeinde Dietzenbach erlebte nach dem 2. Weltkrieg eine rasante Siedlungs- und Bevölkerungsentwicklung: Zählte der Ort 1950 noch rund 4.700 Einwohner, so wurde im Jahre 1967 bereits die 10.000-Einwohner-Marke überschritten. 1970 - im Jahre der Stadtwerdung - war die Bevölkerung auf rund 13.000 Personen angewachsen.

1971 wurde Dietzenbach als ”Siedlungsschwerpunkt” ausgewiesen und im Januar 1973 durch Rechtsverordnung der Hessischen Landesregierung als erste Stadt in Hessen zum ”Entwicklungsbereich” erklärt. Die Folge davon war eine rege Bautätigkeit – Dietzenbach und der Ortsteil Steinberg wuchsen zusammen und ein neues Stadtzentrum entstand.

Zur Jahrtausendwende leben in Dietzenbach rund 34.000 Menschen, davon stammt fast ein Drittel aus 110 verschiedenen Nationen.