Die "Russenhütte"
(Endpunkt, als Rastplatz gestaltet mit einer Einfassung durch Klinkermauern und Sitzbänken)
Hier an der ”Russenhütte” wurde eine große Zahl von Brandgräbern aus der späten Bronze- und frühen Eisenzeit (ca. 1.000 v. Chr.) ausgegraben. Die damaligen Bewohner bestatteten die Asche ihrer Toten in tönernen Urnen und überdeckten sie mit schweren Steinplatten.
Der Name dieses Areals rührt von einer ehemaligen Ziegelei her. Hier wurden im offenen Feldbrand Ziegel hergestellt, vom Volksmund wegen ihrer schlechten Qualität als ”Russen” bezeichnet. In unmittelbarer Nähe wurden bedeutende archäologische Funde gemacht. Bei mehreren Grabungen wurden seit 1960 Gräber aus verschiedenen vorgeschichtlichen Epochen entdeckt. Die Feldholzinsel und der Dünenrücken sind heute als ”Geschützter Landschaftsbestandteil Russenhütte” ausgewiesen.