Das Projekt

Quartierskonzept „Erweiterter Ortskern“

Zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung für 2030 und 2050 sind zusätzliche Maßnahmen zur Verbesserung des Klimaschutzes in den Kommunen und ihren Quartieren durch Steigerung der Energieeffizienz und Umstieg auf erneuerbare Energieversorgung erforderlich.

Mit dem Förderprogramm "Energetische Stadtsanierung" wird daher im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) neben investiven Maßnahmen (Produktnummern 201 und 202) die Entwicklung integrierter Quartierskonzepte und die Begleitung durch ein Sanierungsmanagement unterstützt. Das Programm leistet einen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz der Gebäude und der Infrastruktur, insbesondere zur Wärme- und Kälteversorgung, der sich teilweise auch in der Inanspruchnahme von anderen Förderprogrammen niederschlägt (investitionsvorbereitende Wirkung).

Integrierte Quartierskonzepte zeigen daher unter Beachtung städtebaulicher, denkmalpflegerischer, baukultureller, naturschutzfachlicher, wohnungswirtschaftlicher, demografischer und sozialer Aspekte die technischen und wirtschaftlichen Energieeinsparpotenziale, Optionen zum Einsatz erneuerbarer Energien in der Quartiersversorgung und Möglichkeiten für die Anpassung an den Klimawandel im Quartier auf.

Ziel des Integrierten Quartierskonzepts

Ziel des Integrierten Quartierskonzepts ist die Steigerung der Gebäudeeffizienz sowie Sicherstellung der örtlichen Energieversorgung (Wärme, Strom, Mobilität) unter möglichst weitgehendem Einsatz regenerativer Energieträger. Es soll hierbei als mittelfristiges Ziel ein treibhausgas-neutrales Quartier mit integriertem Energie- und Mobilitätskonzept erreicht werden.