Was ist eine Fairtrade-Town?
Eine Fairtrade-Town ist eine Stadt, Gemeinde oder Kommune, die sich aktiv für den fairen Handel einsetzt und bestimmte Kriterien erfüllt, die von Fairtrade Deutschland festgelegt wurden. Ziel ist es, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern und das Bewusstsein für globale Gerechtigkeit und nachhaltigen Konsum zu stärken.
Wesentliche Merkmale einer Fairtrade-Town:
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Politische Unterstützung: Die Stadtverordnetenversammlung verabschiedet eine Resolution zur Förderung des fairen Handels.
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Fairtrade-Produkte im Alltag: In lokalen Geschäften und Cafés werden Fairtrade-Produkte angeboten und genutzt.
- Zivilgesellschaftliches Engagement: Öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Vereine und Kirchen/Glaubensgemeinden setzen Informations- und Bildungaktivitäten zum fairen Handel um und bieten Produkte aus fairem Handel an.
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Öffentlichkeitsarbeit: Die Stadt macht regelmäßig auf das Thema aufmerksam – beispielsweise durch Aktionen, Presseberichte oder Bildungsveranstaltungen.
- Steuerungsgruppe: Die Steuerungsgruppe einer Fairtrade-Town koordiniert und organisiert lokale Aktivitäten zur Förderung des fairen Handels. Sie sorgt dafür, dass die Kriterien für den Fairtrade-Town-Status eingehalten und weiterentwickelt werden.
Ziel: Fairtrade-Towns setzen sich für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen von Produzenten im globalen Süden ein, fördern nachhaltigen Konsum und stärken das Bewusstsein für globale Verantwortung – direkt vor Ort.