Weitere Entsiegelungsmaßnahmen

Die Kreisstadt Dietzenbach setzt Maßnahmen für eine grünere und klimaresiliente Stadt um – unterstützt unter anderem durch das Bundesförderprogramm Natürlicher Klimaschutz in Kommunen. An mehreren Standorten im Stadtgebiet werden versiegelte Flächen entsiegelt, Baumscheiben vergrößert und neue Grünflächen geschaffen. Ziel ist es, mehr Raum für Bäume und Pflanzen zu schaffen, Regenwasser besser vor Ort zu nutzen und die Folgen von Hitzeperioden abzumildern. Gleichzeitig sollen die Biodiversität gefördert und die Aufenthaltsqualität in der Stadt verbessert werden.

Die Maßnahmen im Überblick:

Steinberg-Kreisel (Offenbacher Straße/Theodor-Heuss-Ring)

Aufbruch und Entsiegelung der betonierten Innenflächen sowie des befestigten roten Pflasters im äußeren Kreuzungsbereich: Auf rund 470 Quadratmetern entstehen neue Pflanzflächen mit insgesamt 17 Bäumen sowie Einzel- und Kleinsträuchern. Rund um die Statue der Ratte Ludwig werden pflegeleichte Stauden gepflanzt. Bäume und Grünflächen sorgen durch Verdunstung und Beschattung für eine spürbare Abkühlung des Umfelds.

Theodor-Heuss-Ring

Deutliche Vergrößerung der Baumscheiben: Aufbruch von insgesamt rund 600 Quadratmetern Betonpflaster im Beet- und Gehwegbereich, Füllung mit speziellem Baumsubstrat und Pflanzung von Rasen und Kleinsträuchern. Sehr breite Gehwege werden punktuell verschmälert, damit den wurzelnden Bäumen und Pflanzen mehr Raum zur Verfügung steht.

Lindenstraße

Umgestaltung der Verkehrsinsel an der Einmündung zur Tulpenstraße: Die Fläche wird zum Großteil entsiegelt, der Wurzelraum auf rund 15 Kubikmeter vergrößert und mit zwei neuen Bäumen sowie Sträuchern bepflanzt.

Kirchbornstraße

Vergrößerung der Pflanzbereiche von zwölf bestehenden Straßenbäumen: Der wertvolle Baumbestand soll langfristig gesichert werden und die Bäume bessere Wachstumsbedingungen erhalten. Prinzip der Schwammstadt: Regenwasser von der Straße wird über abgesenkte Einfassungen direkt in die Pflanzinseln geleitet.

Am Stadtpark / Hessentagspark

Im Stadtpark entsteht ein neuer Bereich für mehr biologische Vielfalt: Unter anderem dienen Sandarium, Holzstämme und Totholzstrukturen Wildbienen und anderen Insekten als Lebensraum. Zudem gibt es Bienenhotels, Kräuter- und Wildstaudenbeete sowie eine Wiesenansaat und zwei neue Bäume auf dieser Fläche.