Energiesparen in der Kita

Einführung und Umsetzung von Energiesparmodellen

Als Teil der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI), des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN), richtet sich dieses Projekt an alle Nutzenden der städtischen Kitas in Dietzenbach und soll zur aktiven Mitarbeit im Klimaschutz, wie auch der Einsparung von Energie, Wasser und Abfall motivieren.

Sowohl beim Neubau als auch bei Sanierungen von Kitas fließen in Dietzenbach, bei der Planung und Umsetzung, Kriterien des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit ein.

Mit dem Förderprojekt „Einführung von Energiesparmodellen in städtischen Kitas der Kreisstadt Dietzenbach“ sollen zusätzlich vorhandene Aktivitäten zur Energieeinsparung systematisiert, mögliche Potenziale aufgezeigt und ausgeschöpft werden.

Die Kinder, wie auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sollen so für ihre eigenen möglichen Beiträge zum Klima- und Umweltschutz sensibilisiert werden. Die Kinder übernehmen hierbei noch die Rolle der Multiplikatoren, mit der sie in Familien- und Freundeskreise hineinwirken.

Ziele des Projekts

  • Aufzeigen von Energiesparpotenzial
  • Verantwortungsvoller Umgang mit planetaren Ressourcen
  • Verankerung des Klimaschutzes im Denken und Handeln aller Beteiligten
  • Die Kinder tragen Umwelt- und Klimaschutzgedanken ganz selbstverständlich in ihre Familien und Freundeskreise hinein 
  • Reduzierung von Energie- und Wasserverbrauch
  • Reduzierung des Abfallaufkommens
  • Senkung von Betriebskosten
  • Senkung von Treibhausgasemissionen

Beispielhafte Aktionen mit Kindern

Mülltrennsystem „Lustiges Müllauto“

Unterstützt durch die praktische Anwendung des „Lustigen Müllautos“ lernten die Kinder in diesem Projekt spielerisch die korrekte Trennung, von alltäglich anfallendem „Müll“, in das  4-Tonnen-System. Dank der Förderung „Einführung von Energiesparmodellen in den städtischen Kitas der Kreisstadt Dietzenbach- Starterpaket“ konnte für jede städtische Kita mindestens eines dieser Mülltrennsysteme angeschafft werden. Sie verbleiben, auch über den Projektzeitraum hinaus, in der Einrichtung und können dort von allen Kindern (auch außerhalb des Energieteams) genutzt werden. In manchen Kitas steht das Müllauto im Essbereich, bei anderen fährt es im Wochenwechsel durch die verschiedenen Gruppen.

Müllsammelaktion „Wir machen was weg“ 

Bei diesem Projekt ging es nach draußen, Cleanup-Aktion! Ausgestattet mit Westen, Handschuhen, Müllgreifern und Abfallsäcken, besuchten wir den nächstgelegenen Spielplatz, eine Wiesenfläche oder ein Waldstück. Hier sammelten die Kinder allen Unrat, der ihnen vor die Zangen kam. Innerhalb kurzer Zeit füllten sich die Säcke. Erschreckend das neben Chipstüten und Getränkepäckchen auch jede Menge Zigarettenkippen, Gaszylinder, zerbrochene Glasflaschen und sogar Einwegrasierer, ihren Weg auf die Spielplätze und sogar in den Sandkasten fanden. Stolz kehrten die kleinen „Umweltpolizisten“ mit ihrer Beute zurück in die Kita, wo die gesammelten Werke fachgerecht entsorgt werden konnten.

Recycling

Aufbauend auf den vorausgegangenen Projekten beschäftigten sich die Kinder mit der Frage: „Warum trennen wir eigentlich Müll und was passiert dann damit“? Die Kinder lernten den Begriff „Recycling“ kennen und das dessen Grundlage eine fach- und sachgerechte Trennung und natürlich die Sammlung von Abfall voraussetzt. Wilder Müll entzieht sich somit aus dem Kreislauf einer möglichen Wieder-/Weiterverwendung. Die Kinder erkannten dies als ungenutzte Ressource, die oft viele Jahrzehnte in der Natur liegen bleibt. Anhand von Beispielen erarbeiteten die Kinder verschiedene Recyclingmöglichkeiten und waren erstaunt, dass selbst eine benutzte Windel, richtig entsorgt, noch zur Energiegewinnung genutzt werden kann.