Spatenstich für neue Sportanlage in Dietzenbach-Südost
Erste große bauliche Maßnahme im Fördergebiet „Sozialer Zusammenhalt“
Mit dem symbolischen ersten Spatenstich hat die Kreisstadt Dietzenbach den Startschuss für den Bau der neuen Sportanlage an der Paul-Brass-Straße gegeben. Gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Dieter Lang, Erstem Stadtrat René Bacher, Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Fachbereiche, des Planungsbüros, des ausführenden Bauunternehmens sowie weiterer Projektbeteiligter wurde damit der Baubeginn offiziell eingeläutet.
Die neue Sportanlage entsteht im Fördergebiet „Sozialer Zusammenhalt Dietzenbach Südost“ und ist die erste große bauliche Maßnahme, die im Rahmen des Städtebauförderprogramms umgesetzt wird. Auf der Fläche entstehen in den kommenden Monaten ein Soccerfeld, ein Basketball- und Volleyballfeld sowie eine Calisthenics-Anlage. Ergänzt wird das Angebot durch weitere Bewegungs- und Aufenthaltsmöglichkeiten für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Die Fertigstellung ist für Ende Oktober 2026 vorgesehen.
Dem Projekt ging ein mehrjähriger Entwicklungs- und Beteiligungsprozess voraus. Bereits 2019 wurde der Bedarf an zusätzlichen Sport- und Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche politisch aufgegriffen. In den folgenden Jahren brachten sich zahlreiche Jugendliche mit ihren Ideen und Wünschen in die Planung ein. Der Jugendbeirat begleitete die Entwicklung der Sportanlage kontinuierlich und setzte sich früh für moderne, multifunktionale Sportflächen ein.
Bürgermeister Dr. Dieter Lang betonte beim Spatenstich die Bedeutung des Projekts für das Quartier: „Mit der neuen Sportanlage schaffen wir einen Ort, der Menschen zusammenbringt und das Angebot für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene nachhaltig verbessert. Gleichzeitig wird hier sichtbar, wie Städtebauförderung ganz konkret zur Entwicklung eines Quartiers beitragen kann.“
Für den Ersten Stadtrat und Projektverantwortlichen René Bacher steht vor allem der gemeinsame Weg bis zur Umsetzung im Mittelpunkt: „Dieses Projekt ist nicht am Reißbrett entstanden. Die neue Sportanlage ist das Ergebnis eines langen Entwicklungsprozesses, an dem viele Beteiligte mitgewirkt haben – allen voran die Jugendlichen selbst. Dass ihre Ideen heute in die Umsetzung gehen, ist ein starkes Zeichen für gelungene Beteiligung und eine nachhaltige Quartiersentwicklung.“
Die neue Sportanlage ist Teil des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) für Dietzenbach Südost. Ziel des Städtebauförderprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ ist es, öffentliche Räume aufzuwerten, die Lebensqualität im Quartier nachhaltig zu verbessern und das Miteinander vor Ort zu stärken.
Die Umsetzung des ISEK erfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen der Kreisstadt Dietzenbach, den beteiligten Fachbereichen, dem Quartiersmanagement der Stadtberatung Dr. Sven Fries GmbH sowie weiteren Projektpartnern. Mit dem Baubeginn der Sportanlage wird nun erstmals eine größere bauliche Maßnahme des Förderprogramms sichtbar umgesetzt.
Vielfältige Aktivitäten: Sportanlage für alle
Auf dem Gelände an der Paul-Brass Straße werden im Rahmen der baulichen Maßnahme zwei Spielfelder für Basketball und Volleyball auf 720 Quadratmetern mit Kunststoffbelag, ein Fußball-Kleinspielfeld mit Naturrasen mit einer Fläche von rund 900 Quadratmetern, eine Calisthenics-Anlage und eine Tischtennisplatte. Sitzbänke und -gabionen sollen für eine gute Aufenthaltsqualität sorgen und Gelegenheit schaffen, sich zu treffen und nach dem Sport sowie in den Sportpausen auszuruhen und sich auszutauschen. Die Randbereiche werden von den Städtischen Betrieben gepflastert sowie begrünt – im Zuge der Baumaßnahme werden etwa 25 Bäume als Schattenspender gepflanzt. Eine Teilfläche des Geländes steht weiterhin der Feuerwehrvereinigung zur Veranstaltung des jährlichen Sonnenwendfeuers zur Verfügung.
Die Sportanlage wird frei zugänglich zur Nutzung durch alle Interessierten sein. Die Kosten für den Bau der Sportanlage liegen bei insgesamt einer Million Euro – über das Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ werden zwei Drittel der Kosten durch Fördermittel getragen. Der Eigenanteil der Kreisstadt Dietzenbach liegt demnach bei 333.333 Euro.