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Fast 50 Jahre in der Verwaltung gewirkt

Anita Höreth tritt ihren Ruhestand an: „Der Kreis schließt sich“

Nach mehr als vier Jahrzehnten im Dienst der Kreisstadt Dietzenbach verabschiedet sich Anita Höreth in den wohlverdienten Ruhestand. Mit ihrem langjährigen Engagement, ihrer Fachkompetenz und ihrer großen Verbundenheit zur Stadt hat sie die Verwaltung über viele Jahre hinweg geprägt.

„Im Namen des Magistrats und des gesamten Kollegiums der Kreisstadt Dietzenbach danken wir Anita Höreth sehr herzlich für ihren langjährigen, zuverlässigen und engagierten Einsatz – immer verbunden mit ihrer umfangreichen und einfühlsamen Menschenkenntnis, mit der sie auch schwierige Situationen stets gemeistert hat“, sagte Bürgermeister Dr. Dieter Lang bei der offiziellen Verabschiedung, und: „Für den neuen Lebensabschnitt wünschen wir ihr alles Gute, Gesundheit und viele erfüllende Momente.“

René Bacher, Erster Stadtrat, hob ergänzend die große Verantwortung der ausscheidenden Mitarbeiterin hervor: „Anita Höreth hat bis zuletzt im Bereich Wohnungsvermittlung und Obdachlosenbetreuung ein ernstes Thema verantwortet, das für viele Klienten existenziell ist. Trotz aller Herausforderungen und Hürden war es beeindruckend, dass sie stets vorbildlich und positiv blieb, und mit viel Freude an der Arbeit für erfolgreiche Lösungen und Vermittlungen gesorgt hat.“

„Mit dem Abschied aus der Stadtverwaltung schließt sich für mich nun ein Kreis: Schließlich habe ich 1975 meine Ausbildung im Dietzenbacher Einwohnermeldeamt begonnen, und ich starte jetzt vom zugehörigen Fachbereich Sicherheit & Ordnung aus in meinen Ruhestand“, berichtet Anita Höreth. „Ich bedanke mich bei all meinen Wegbegleitern hier in den Verwaltungsbereichen, nehme viele positive Erinnerungen mit und habe mein Wissen und die Erfahrungen immer sehr gerne an die Kolleginnen und Kollegen weitergegeben. Die Zusammenarbeit mit den Menschen – der Belegschaft, aber auch Klienten aus unterschiedlichsten Kulturen – hat mir immer viel Freude gemacht, und als Dietzenbacherin werde ich natürlich auch privat in der Stadt engagiert bleiben.“

Start im Einwohnermeldeamt, Abschluss mit der Wohnungsvermittlung

Anita Höreth begann am 1. August 1975 ihre berufliche Laufbahn bei der Stadt Dietzenbach mit einer Ausbildung zur Verwaltungsangestellten – damals in der ersten Generation dieses Ausbildungsberufs. Ihr erster Einsatz war zu Beginn im Ordnungs-, Pass- und Einwohnermeldeamt. Nach der Ausbildung, die sie 1978 erfolgreich abschloss, wurde sie in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen und war zunächst im Tiefbauamt tätig.

Ihr weiterer beruflicher Weg führte sie durch verschiedene Bereiche der Stadtverwaltung: 1982 wechselte sie ins Ordnungsamt, 1983 ins Personalamt. Nach einer beruflichen Auszeit in den 1990er Jahren kehrte sie 1997 in die Stadtverwaltung zurück und übernahm eine Tätigkeit in der Wohngeldstelle des Sozialamts.

Im Jahr 2007 erwarb Anita Höreth die Ausbildereignung und engagierte sich über viele Jahre hinweg auch in der Ausbildung junger Kolleginnen und Kollegen. Ihr Wissen und ihre Erfahrung gab sie bis zuletzt mit großem Engagement weiter.

Ein besonderer Abschnitt ihrer Laufbahn war die Zeit von 2013 bis 2016, in der sie im Zuge eines Aufgabenübergangs im Bereich Wohngeld an den Kreis Offenbach abgeordnet war. Seit Juni 2016 war sie dann wiederum zurück bei der Kreisstadt Dietzenbach und in der Stabsstelle Integration tätig. Dort kümmerte sie sich insbesondere um Obdachlosenangelegenheiten sowie die Wohnungsvermittlung – Aufgaben, die ein hohes Maß an sozialer Kompetenz und Verantwortungsbewusstsein erfordern.

Mit der organisatorischen Zuordnung zum Fachbereich Sicherheit und Ordnung Anfang 2026 schloss sich für Anita Höreth, die im Jahr 2017 ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feiern durfte, nach eigener Aussage ein Kreis – hatte sie doch bereits zu Beginn ihrer Ausbildung erste Erfahrungen im Einwohnermeldeamt und der Ordnungsbehörde gesammelt.

Neben ihrer beruflichen Tätigkeit engagierte sich Anita Höreth über viele Jahre hinweg ehrenamtlich als Wahlhelferin und Beisitzerin und war bei nahezu allen Wahlen im Einsatz – ein weiterer Ausdruck ihrer Verbundenheit zur Demokratie und zum Gemeinwesen, sowie zur Stadt Dietzenbach.