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Sportliche Jugendarbeit in Dietzenbach

Projekt „Pickleball – Dietzenbach spielt mit“ ist gestartet

Mit viel Begeisterung startete das Projekt „Pickleball – Dietzenbach spielt mit“ auf den drei Pickleball-Plätzen am Waldstadion. Am 30. April und 7. Mai nutzten jeweils rund 20 Kinder und Jugendliche die Gelegenheit, die Trendsportart kennenzulernen.

Das Projekt der städtischen Jugendarbeit – in Kooperation mit der SG Dietzenbach sowie der Ernst-Reuter-Schule – läuft bis zum 3. September 2026 und findet wöchentlich immer donnerstags von 18:00 bis 20:00 Uhr statt. Am 13. August 2026 ist ein besonderer Höhepunkt geplant: Jugendliche organisieren ein Pickleball-Turnier, bei dem es Preise zu gewinnen gibt.

Training im Rahmen des Projekts für Kinder und Jugendliche

An den ersten beiden Donnerstagen übernahm Dennis Oldenburg, Sportlehrer an der Ernst-Reuter-Schule, das Training. Im Anschluss wird dieses nun durch Trainer von Dietzenbacher Vereinen fortgeführt, insbesondere der Abteilungen von SG Dietzenbach (Pickleball) sowie des SC Steinberg (Tischtennis) und der TGS Dietzenbach (Badminton). Ziel ist es, Verbindungen zwischen Pickleball und anderen Rückschlagsportarten herzustellen und interessierten Kindern und Jugendlichen damit Perspektiven für den Einstieg in den Vereinssport zu eröffnen.

Sportlich gemeinsam aktiv sein

„Dietzenbach hat eine sehr gut ausgebaute Vereinsstruktur. Ich unterstütze das Projekt und begrüße es sehr, wenn dadurch viele junge Leute und auch ihre Eltern auf unsere Vereine mit ihrem ganz vielfältigen Angebot aufmerksam werden“, sagt René Bacher, Erster Stadtrat und Dezernent für Kultur sowie Soziales.

Das Pickleball-Projekt wird durch das Förderprogramm „Jugend er-leben“ der Hessischen Landesregierung finanziert. Dadurch konnten unter anderem Schläger und Bälle angeschafft werden. Um die Kooperation zwischen der städtischen Jugendarbeit, der Ernst-Reuter-Schule und den Sportvereinen herzustellen, nutzten die Organisatoren die ideelle Förderung und das Netzwerk der AG 5 „Wir bewegen uns“ des städtischen Integrationskonzepts.

Gelungener Projektauftakt – Stimmen und Eindrücke vom Spielfeld

Der Auftakt des Projekts auf den Pickleball-Feldern im Dietzenbacher Waldstadion ist gut gelungen. „Ich war überrascht, wie schnell sich die Sportart erlernen lässt. Sofort kam es zu spannenden Ballwechseln bei den jungen Menschen, die das erste Mal einen Pickleball-Schläger in der Hand hielten“, sagt Streetworker Malte Althoff. Auch der Sportlehrer Dennis Oldenburg bestätigt: „Pickleball lässt sich deutlich schneller lernen als Tennis oder Padel – unter anderem, weil der Ball Löcher hat und dadurch Geschwindigkeit verliert. Ich freue mich sehr, dass das Projekt so großen Zulauf erhält und bin fasziniert von der guten sportlichen Entwicklung in so kurzer Zeit.“ Er erkennt viel Potenzial in den jungen Menschen, das sich in der Projektzeit und darüber hinaus ausbauen lässt.

Weltweit verdrängen die hohen Bildschirmzeiten von Kindern und Jugendlichen Bewegung und echte Begegnungen immer mehr. Angebote der städtischen Jugendarbeit wie das Pickleball-Projekt wirken dem entgegen. Sie schaffen Räume für Bewegung, Spaß und Gemeinschaft außerhalb der digitalen Welt.

Das Projekt-Organisationsteam, bestehend aus Yashfeen Iqbal, Jakub Dzwonkowski (Jugendbeirat), Gretel Marksteiner (Jugendbeteiligung) und Malte Althoff (Streetwork) freut sich auf eine intensive Pickleball-Saison, in der viele für die Sportart begeistert werden können. Interessierte Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 22 Jahren können sich gerne bei Malte Althoff dazu anmelden: (0151) 74475669, malte.althoff@dietzenbach.de.