Hitzeaktionstag am 11. Juni 2026: Prävention im Fokus
Seniorenarbeit für den Schutz älterer Menschen
Zum dritten Mal in Folge beteiligt sich die städtische Seniorenarbeit in diesem Jahr wieder am bundesweiten Hitzeaktionstag, der auf den 11. Juni 2026 fällt. Damit setzt sie ein klares Zeichen für gesundheitliche Prävention in Zeiten zunehmender Hitzeperioden. Im Mittelpunkt steht der Schutz besonders gefährdeter Menschen – insbesondere älterer, oft chronisch erkrankter Bürgerinnen und Bürger mit pflegerischem Unterstützungsbedarf.
Gemeinsam mit dem Seniorenbeirat, dem städtischen Klimamanagement und insbesondere den Gemeindepflegerinnen verfolgt die Stadt einen präventiven Ansatz. Dieser soll frühzeitig informieren, sensibilisieren und konkrete Unterstützung im Alltag bieten. Die Gemeindepflegerinnen nehmen hierbei eine zentrale Rolle ein: Sie sind täglich nah an den Menschen, erkennen Risiken frühzeitig und tragen durch persönliche Ansprache dazu bei, gesundheitliche Gefahren durch Hitze zu reduzieren.
„Hitzeschutz beginnt nicht erst bei hohen Temperaturen, sondern in der frühzeitigen Vorsorge und Aufklärung. Gerade ältere und gesundheitlich belastete Menschen profitieren davon, wenn Informationen verständlich vermittelt und Unterstützungsangebote direkt erreichbar sind. Unsere Gemeindepflegerinnen leisten hier einen ganz wichtigen Beitrag, weil sie ganz nah dran sind und individuell begleiten können. Ich ermutige alle Bürgerinnen und Bürger ausdrücklich, sich beraten zu lassen, Informationsangebote wahrzunehmen und die Möglichkeit zu nutzen, an heißen Tagen einen kühlen Ort aufzusuchen und Begegnung zu erleben“, betont Kirsten Wolf, Sachgebietsleiterin der städtischen Seniorenarbeit.
Seniorenzentrum als „kühler Ort“ und für Prävention
Ein bewährter Baustein dieser Präventionsarbeit ist das Seniorenzentrum, das sich in den vergangenen Jahren als verlässlicher „kühler Ort“ etabliert hat. Gerade an heißen Tagen bietet es älteren Menschen eine wichtige Rückzugsmöglichkeit und zugleich Raum für Austausch und soziale Kontakte. Täglich stehen kostenlose Getränke bereit.
Auch die bereits eingerichtete Refill-Station im Seniorenzentrum – Wasser wird dort kostenfrei angeboten – wird weiterhin fortgeführt und ist Teil eines umfassenden Ansatzes zur Förderung ausreichender Flüssigkeitszufuhr. In enger Zusammenarbeit mit örtlichen Apotheken und Hausärzten wird gezielt auf die Bedeutung des Trinkens aufmerksam gemacht. Ergänzend dazu stehen Informationsbroschüren zur Verfügung, die sich speziell an vulnerable Gruppen richten und praxisnahe Hinweise zum Verhalten bei Hitze geben – darunter auch wieder die bewährte Infobroschüre zum Hitzeschutz.
Info und Teilhabe als zusätzlicher Schwerpunkt – Veranstaltung am 24. Juni
Neben der Verstetigung bestehender Maßnahmen wird in diesem Jahr ein weiterer Schwerpunkt auf Information und Teilhabe gelegt. In Kooperation mit der Seniorenhilfe lädt das PC-Bistro zu einem Informationsnachmittag ein, bei dem digitale Angebote rund um Klima und Hitzeschutz vorgestellt werden. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 24. Juni 2026, ab 15:00 Uhr im Seniorenzentrum (Siedlerstraße 66) statt und richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger.
„Mit ihrem Engagement zeigt die Stadt, dass wirksamer Hitzeschutz vor allem dort beginnt, wo Menschen frühzeitig erreicht, informiert und begleitet werden – im direkten Lebensumfeld und im persönlichen Kontakt“, schließt Kirsten Wolf.
Allgemeine Infos zum Hitzeaktionstag 2026: https://hitzeaktionstag.de/