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Stadtradeln Dietzenbach: 5.553 Fahrten fürs Klima

Gemeinsam über 70.000 Kilometer gefahren, zwölf Tonnen CO2 vermieden

Stadtradeln in Dietzenbach: Vom 8. bis zum 28. Mai 2026 konnten Radelnde in der Kreisstadt Dietzenbach erneut an dem vom Klima-Bündnis durchgeführten, bundesweiten Wettbewerb „Stadtradeln – Radeln für ein gutes Klima“ teilnehmen und sich damit aktiv für die Umwelt engagieren. Beim Stadtradeln geht es darum, privat und beruflich in einem Zeitraum von 21 Tagen möglichst viele Wege mit dem Fahrrad zurücklegen – für mehr Radförderung, mehr Klimaschutz und mehr Lebensqualität in den Kommunen, und letztlich natürlich auch für den Spaß am Radfahren.

Mit dabei in diesem Jahr waren in der Kreisstadt unter anderem wieder Schulen, (Sport-)Vereine, Firmen, offene und private Teams, politische Vertreter und Gremien sowie die Stadtverwaltung, Städtische Betriebe und Stadtwerke der Kreisstadt Dietzenbach.

„Sinn und Zweck des Stadtradelns ist es vor allem, für die Alltagsbesorgungen – also zum Einkaufen oder bis zur nächsten Bus- oder S-Bahn-Haltestelle – vom Auto auf das Rad umzusteigen“, berichtet Koordinatorin Susann Mende aus dem Klimaschutz der Kreisstadt. „Es ist daher schön zu sehen, dass im Aktionszeitraum mehr als 5.500 Fahrten gemeldet wurden, darunter viele kurze Strecken innerhalb des Stadtgebiets. Allein 20 Radler haben jeweils mehr als 50 Fahrten gelistet. Und besonders junge Menschen und die Teammitglieder der Schulen traten kräftig in die Pedale und haben mitgemacht.“

5.553 Fahrten von 357 Radelnden in 28 Teams

In dem Wettbewerb des Jahres 2026 waren in der Kreisstadt Dietzenbach 28 Teams mit 357 Radfahrerinnen und -fahrern gemeldet – ein Plus von sieben Teams und 142 Radlern im Vergleich zum Vorjahr. Sie alle legten im dreiwöchigen Aktionszeitraum insgesamt 5.553 Fahrten zurück – von kurzen Touren zur Schule, zum Einkaufen oder zu Freizeitaktivitäten über Fahrten zum Arbeitsplatz und zurück bis hin zu ausgedehnten Radtouren über die Stadtgrenzen hinaus.

Die Heinrich-Mann-Schule Dietzenbach fährt mit 67 Teilnehmenden den Teamsieg in der Kategorie der meisten aktiv Radelnden ein sowie die meisten Fahrten (1.079) im Aktionszeitraum. Jeweils über 20 Mitglieder zählten die Teams von SG Dietzenbach e.V. (60), Ahmadiyya Dietzenbach (22) und ADFC Dietzenbach (21).

Nach Anzahl der Fahrten folgten der Heinrich-Mann-Schule (1.079) die SG Dietzenbach e.V. mit 815 Fahrten und die Gruppe „Junge Radler“ – unter anderem mit Mitgliedern des Dietzenbacher Jugendbeirats – mit 436 Fahrten und stolzen 2.829 Kilometern.

71.376 gefahrene Kilometer, 12 Tonnen CO2 vermieden

Innerhalb des dreiwöchigen Zeitraums wurden gemeinsam von allen gemeldeten Teams insgesamt 71.376 Kilometer erradelt (2025: 45.004). So konnte der Gesamtwert des Vorjahres dank großer Beteiligung immens gesteigert werden. Insgesamt wurden mit dem Umstieg vom Auto aufs Rad ganze zwölf Tonnen CO2 vermieden.

Das Siegerteam innerhalb der Kommune nach gefahrenen Kilometern kommt von der SG Dietzenbach e.V. mit 10.764 Kilometern. Unter den Top-5-Platzierten dieser Kategorie folgen im Anschluss der ADFC Dietzenbach (9.774 Kilometer), die Heinrich-Mann-Schule (9.275 Kilometer), der RSC Dietzenbach (8.479 Kilometer) sowie die Ahmadiyya Gemeinde Dietzenbach (4.498 Kilometer).

Mit durchschnittlich 530 Kilometern pro Kopf stellt das Team des RSC Dietzenbach den Teamsieg in der Kategorie der meisten, im Durchschnitt pro Kopf geradelten Kilometer sicher, gefolgt vom ADFC Dietzenbach (465 Kilometer pro Kopf) und den Fahrradfreunden Dietzenbach (426 Kilometer pro Kopf). Auf die Einzelradelnden betrachtet, belegt den Spitzenplatz ein Teilnehmer, der alleine 1.523 Kilometer per Rad zurückgelegt hat. Mit ihm haben insgesamt zehn Radfahrende in den drei Aktionswochen jeweils über 1.000 Kilometer verbucht.

Starkes Zeichen für Klimaschutz und Gemeinschaft

„Ich danke allen Teilnehmenden herzlich für ein erfolgreiches, diesjähriges Stadtradeln. Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, welch hohen Stellenwert das Fahrradfahren in Dietzenbach hat und wie fest es bereits bei vielen Menschen im Alltag verankert ist. Gemeinsam haben wir ein starkes Zeichen für den Klimaschutz gesetzt – die vielen Fahrten und natürlich die Einsparung von insgesamt zwölf Tonnen CO₂ sind dafür ein Top-Ergebnis,“ sagt Bürgermeister Dr. Dieter Lang.